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Südheide 100. Schützenpanzer "Puma" rollt bei Rheinmetall in Unterlüß vom Band
Celler Land Südheide 100. Schützenpanzer "Puma" rollt bei Rheinmetall in Unterlüß vom Band
19:17 16.05.2018
Von Christopher Menge
Der 200. Puma für die Bundeswehr, der 100. aus dem Rheinmetall-Werk Unterlüß: Ruben Krell fährt den Schützenpanzer aus der Halle. Quelle: Christopher Menge
Unterlüß

UNTERLÜSS. Der 100. Puma wird in Kürze der Einführungsorganisation der Bundeswehr in Munster übergeben. Insgesamt ist es dabei schon der 200. Puma, der an die Bundeswehr ausgeliefert wird. Jeder zweite Panzer wird allerdings von Krauss-Maffei Wegmann gebaut. Beide Konzerne hatten den hochmodernen Schützenpanzer gemeinsam entwickelt. Insgesamt hat die Bundeswehr 350 Pumas für 4,3 Milliarden Euro geordert. Der Puma soll den bei der Bundeswehr seit mehr als 40 Jahren genutzten Marder ersetzen.

Der Puma-Programmleiter Benjamin Brok von Rheinmetall Landsysteme sprach am Mittwoch von einem Meilenstein. Derzeit befindet sich der moderne Schützenpanzer in der Einführungsphase bei der Truppe. Jeweils für vier Monate werden die Soldaten in Munster ausgebildet und von Marder auf Puma umgeschult.

Die Auslieferung der insgesamt 342 Gefechtsfahrzeuge, die im Juni 2015 aufgenommen wurde, soll 2020 abgeschlossen sein. Zusätzlich zu den Schützenpanzern wurden auch acht Fahrschulpanzer für den Ausbildungsbetrieb ausgeliefert. Bei Rheinmetall hofft man zudem einen Folgeauftrag. Bei der Bundeswehr könnten bis zu 200 weitere Pumas benötigt werden.

Laut Brok wird in diesem Jahr außerdem eine Angebotsanfrage aus Tschechien erwartet, zudem macht man sich Hoffnung, dass Australien den Schützenpanzer in Zukunft bestellt. "Der Puma und damit der Standort Unterlüß werden eine sehr gute Zukunft haben", sagte Rheinmetall-Pressesprecher Oliver Hoffmann. Im Werksteil Hohenrieth am Rheinmetall-Standort Unterlüß war für die Fertigung des Pumas eine 5000 Quadratmeter große Hallenfläche gebaut worden. Die etwa zehnwöchige Endmontage inklusive der Hochzeit zwischen Fahrgestell, Motor und Turm ist hier angesiedelt. 33 fertige Pumas verlassen pro Jahr das Unterlüßer Werksgelände.

"Mit der Einführung des Schützenpanzers Puma in die Bundeswehr erhält die deutsche Panzergrenadiertruppe ein neues Hauptwaffensystem, das im Panzerbau weltweit eine neue Dimension darstellt", sagte Rheinmetall-Pressesprecher Oliver Hoffmann. "In puncto Wirksamkeit im Einsatz, Mobilität, Führungsfähigkeit und Aufklärung setzt er neue Maßstäbe." Der Schützenpanzer, der einen modularen, hochwirksamen Schutz besitzt, bietet Raum für eine Besatzung von neun Soldaten und kann mit dem militärischen Transportflugzeug A400M zum Einsatzort verbracht werden.

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