Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Südheide Axel Flader will Bürgermeister der Gemeinde Südheide werden
Celler Land Südheide Axel Flader will Bürgermeister der Gemeinde Südheide werden
18:09 27.01.2014
Axel Flader will Bürgermeister der Gemeinde Südheide werden
Hermannsburg

„Der Vorstand des neuen CDU-Gemeindeverbandes Südheide hat einen einstimmigen Beschluss gefasst, mich vorzuschlagen und es ist mir eine große Freude und Ehre.” Dabei war Flader nach eigenen Worten durchaus noch einmal in sich gegangen und hatte andere Optionen geprüft, „letztlich habe ich mich aber für diese Kandidatur entschieden, weil wir in Hermannsburg bereits in gutem Einvernehmen viel erreicht haben und ich diese Arbeit auch in der neuen Gemeinde Südheide gerne fortsetzen möchte”, so der 46-Jährige. Er hofft, dann auch die Unterlüßer von sich überzeugen zu können. Flader soll am 26. Februar bei einer Mitgliederversammlung der CDU offiziell nominiert werden.

Angesichts seines deutlichen Wahlsieges 2009, als er 70,4 Prozent der Stimmen holte, ist der Hermannsburger Bürgermeister der haushohe Favorit für diese Wahl. Derzeit ist unklar, ob es überhaupt einen Gegenkandidaten geben wird.

Kurt Wilks, der Unterlüßer Bürgermeister, wird es jedenfalls nicht. „Für mich ist von Bedeutung, dass ich nicht gegen Herrn Flader antrete. Hätte er nicht kandidiert, hätte das vielleicht anders ausgesehen, aber so werde ich nicht antreten”, so Wilks. Der bisher parteilose Bürgermeister soll bei den Kommunalwahlen vom Hauptverwaltungsbeamten zum ehrenamtlichen Politiker werden. Er wird auf der Liste der CDU für den neuen Gemeinderat und den neu zu schaffenden Ortsrat Unterlüß kandidieren. Was er beruflich machen will, weiß er derzeit noch nicht. Eine Rückkehr zur Stadt Celle, bei der er vor der Arbeit in Unterlüß beschäftigt war, geht aber nach seiner Darstellung nicht. Eine Bewerbung als Bürgermeister in einer anderen Kommune schließt er zwar nicht komplett aus, hält es derzeit aber für unwahrscheinlich. „Letztlich hat meine Familie sich hier niedergelassen und wir werden auch nicht weggehen”, so der Bürgermeister. Er habe sich zu dem Wechsel in die ehrenamtliche Politik entschlossen, weil ihn viele angesprochen und darum gebeten hätten.

Die Wählergemeinschaft Für Unterlüß war allerdings nicht unter diesen Befürwortern. Der Fraktionsvorsitzende Lutz Zschiesche meinte, die Ankündigung dieser Kandidatur auf der CDU-Liste sei „ein bisschen ungeschickt angesichts der Tatsache, dass Herr Wilks immer seine Überparteilichkeit betont”, so Zschiesche. Ob und wie die WG zur Kommunalwahl antritt und ob es einen Bürgermeisterkandidaten gibt, ist nach seinen Aussagen noch nicht geklärt. Auf der Grundlage des Ergebnisses bei der vergangenen Kommunalwahl könnte die WG im neuen Rat durchaus vertreten sein.

Bei der SPD laufen derzeit laut dem Hermannsburger Ortsvereinsvorsitzenden Frank Huchler die Vorbereitungen für die Fusion der beiden Ortsvereine. Ende März soll es eine Versammlung geben, bei der das passieren soll. Dort „wird auch über einige andere Themen gesprochen und dazu gehört auch die Frage, ob es einen Bürgermeisterkandidaten gibt”, so Huchler. Der Prozess sei also noch nicht wirklich gestartet. Bis November sei ja auch noch ein bisschen Zeit.

Tore Harmening

Von Tore Harmening