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Südheide Bönsdörber eröffnen mit Theaterstück Feuerwehrfest in Bonstorf
Celler Land Südheide Bönsdörber eröffnen mit Theaterstück Feuerwehrfest in Bonstorf
15:11 25.04.2018
Am Wochenende zeigt das Bönsdörber Schüntheater in der Feuerwehrfestscheune „Dat Trappenhuus is Tüüg“. Quelle: Christina Matthies
Bonstorf

Ob er beim nächsten Mal wieder mit von der Partie sei – das mache er davon abhängig, wie gut er die Aufführungen „überstehe“, hatte Henrik Brammer noch im vergangenen Jahr mit einem kleinen Augenzwinkern gesagt. Damals war er gerade neu zum Ensemble des „Bönsdörber Schüntheaters“ hinzugestoßen. Inzwischen steht fest: Brammer ist auf den Geschmack gekommen. In Malermontur steht er an diesem Dienstagabend auf der Bühne der Bonstorfer Festscheune – die Proben für das aktuelle Stück der Laienspielgruppe sind in vollem Gange.

Die meisten Mitglieder blieben dabei, wenn sie einmal mitgemacht hätten, verrät Ingrid Stammwitz-Pleines. „Es ist ja nicht nur das Theaterspielen an sich, es ist auch das Miteinander. Man kennt sich untereinander, quatscht über alles mögliche. Und manchmal lachen wir uns bei den Proben so kaputt, das wir uns gar nicht wieder einkriegen.“ Stammwitz-Pleines selbst ist schon seit Jahren Teil der „Bönsdörber“.

Als Souffleuse ist sie der Fels in der Brandung: „Ich habe das komplette Textbuch vor mir und lese ständig mit. Oft reicht nur ein Stichwort von mir, und der Schauspieler weiß sofort, wie es weitergeht.“ Dass in der Aufregung mal ein Texthänger passieren könne, sei ganz normal, findet Stammwitz-Pleines. „Wir haben gar nicht den Anspruch, perfekt sein zu wollen – das passt auch gar nicht auf die Scheune.“

Die Premiere wird am morgigen Freitag um 19.30 Uhr in der Feuerwehrfestscheune, Berger Weg 20, in Bonstorf gefeiert. Eine zweite Aufführung findet am Sonntag, 29. April, um 16 Uhr statt. Die Karten kosten sieben Euro an der Abendkasse.

Von Christina Matthies

Kontakte mit örtlichen, aber auch überregionalen Ausbildern knüpfen, den Schülern die Gelegenheit geben, Neigungen zu erkennen und sich mit Alternativen auseinander zu setzen sowie auch den Eltern das Angebot und die Vielfältigkeit der Ausbildungsmöglichkeiten in der Südheide präsentieren – erstmals veranstaltet der Unternehmerverband Südheide am Donnerstag, 26. April, in der Oberschule Hermannsburg die Berufs- und Ausbildungsmesse "Meine Zukunft in Südheide".

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Auf Ludwig Harms geht der Name "Lütt Louis" zurück, den sich die Projektgruppe gegeben hat, die in Hermannsburg ein einmaliges Projekt umsetzen möchte. Der Hermannsburger Theologe (1808 bis 1865) war zeit seines Lebens immer Louis genannt worden. Im Pfarr- und Plathnerhaus an der Billingstraße sollen eine Kindertagesstätte mit 80 Plätzen und ein Mehrfunktionenhaus eingerichtet werden. "Sonst erinnert nichts mehr an Ludwig Harms. Vielen Dank, dass sie dieses Projekt ins Leben gerufen haben", sagte Albrecht Schack bei einer Informationsveranstaltung am Mittwochabend und erntete Applaus. Gut 40 Interessierte waren ins Gemeindezentrum der St.-Peter-Paul-Kirchengemeinde gekommen, um zu erfahren, was es mit dem Projekt auf sich hat.

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Der Erhalt von zwei ortsbildprägenden Gebäuden, die Schaffung eines Mehrfunktionenhauses sowie der Bau einer Kindertagesstätte mit 80 Plätzen – die St.-Peter-Paul-Kirchengemeinde plant ein einzigartiges Projekt in und für Hermannsburg. „Ein afrikanisches Sprichwort sagt, dass es ein ganzes Dorf braucht, um Kinder zu erziehen“, sagt der Vorsitzende des Kirchenvorstands Stephan Haase. „Wir brauchen unser ganzes Dorf, um dieses Projekt umzusetzen.“ Schließlich soll im Alten Pfarrhaus an der Billingstraße nicht nur eine Kindertagesstätte eingerichtet werden, die dem zusätzlichen Bedarf an Betreuungsplätzen in der Gemeinde Südheide entspricht. Im Obergeschoss sollen auch weitere diakonisch-soziale oder kulturelle Einrichtungen untergebracht werden. Auch das angrenzende Plathnerhaus soll im Rahmen saniert und umgebaut werden.

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