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Südheide Haushalt trotz Minus ausgeglichen
Celler Land Südheide Haushalt trotz Minus ausgeglichen
17:33 04.01.2019
Von Christopher Menge
Das Herrmannsburger Feuerwehrhaus hat ausgedient. In diesem Jahr soll ein neues für die Wehren Hermannsburg und Baven gebaut werden. Quelle: Thomas Brandt
Hermannsburg

Denn, weil die Gemeinde in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet und eine ordentliche Überschussrücklage gebildet hat, ist die Liquidität sowie die Finanzierung der Investitionen sichergestellt. "Demnach gilt der Haushalt als ausgeglichen", erklärte Kämmerer Rainer Kirchhoff in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Nachdem bereits alle Ausschüsse einstimmig für sein Zahlenwerk votiert hatten, verabschiedete schließlich auch der Gemeinderat den Haushalt 2019 einstimmig.

Der Grund für das Defizit sind die hohen Investitionen, die die Gemeinde Südheide in diesem Jahr tätigen möchte. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt 4,24 Millionen Euro. Davon fließen 500.000 Euro in die Gestaltung des Hermannsburger Örtzeparks. Dazu hat die Gemeinde Fördermittel in Höhe von 1,31 Millionen Euro eingeworben. Für die neue Krippe, die in der ehemaligen Unterlüßer Sparkasse eingerichtet werden soll, stehen im Haushalt 485.000 Euro bereit, für die neue Mensa an der benachbarten Grundschule 288.700 Euro. Der größte Posten ist der Bau eines gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses für die Wehren Hermannsburg und Baven, der mit einer Million Euro zubuche schlägt.

"Unsere Aufgabe ist es zu investieren", sagte der Finanzausschuss-Vorsitzende Andreas Koch (CDU). "Und wir investieren in frühkindliche Bildung sowie Sicherheit und Ordnung – so soll das sein." Kirchhoff sagte, dass die Gemeinde fünf Millionen Euro Gewerbesteuer einnehme und damit zu den stärksten Kommunen im Landkreis Celle gehöre. Auf der anderen Seite zahle man über sechs Millionen Euro Kreisumlage an den Landkreis.

"Wir bekommen ein Problem, wenn die Wirtschaft einbricht", warnte der Kämmerer. "Die Auswirkungen des Brexit auf die heimische Wirtschaft sind heute zum Beispiel noch nicht absehbar." Derzeit sei die Finanzlage aber gut, von 2015 bis 2018 wurden jeweils Überschüsse erwirtschaftet. "Das Hauptziel der Fusion ist erreicht", so Kirchhoff.

Hans-Jürgen Rosenbrock (SPD) lobte, dass man bei der Sanierung der Straße Sagenförth nun endlich in Gang komme. 960.000 Euro sind hierfür im Haushalt eingeplant. Kritische Worte brachte Carsten Rusitschka (Ratsgruppe Lange/Rusitschka) an: "Ein Teil der Steuern kommt aus der Kriegsindustrie", sagte er mit Blick auf Rheinmetall.

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