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Südheide Försterei in Unterlüß vom Vater an den Sohn
Celler Land Südheide Försterei in Unterlüß vom Vater an den Sohn
19:13 31.05.2015
Dietmar Roffka (links) überreicht den historischen Waldhammer an seinen Sohn Florian Quelle: Niedersächsische Landesforsten
Unterlüß

UNTERLÜSS. Der neue Revierförster freut sich auf die Aufgabe: „Ich bin im Forsthaus Ringelah aufgewachsen und kenne das Revier seit meiner Kindheit. Es ist schon etwas ganz Besonderes, eine Försterei in zweiter Generation weiterführen zu dürfen“. Der gebürtige Gifhorner war zuvor unter anderem Einsatzleiter in einem privaten Forstunternehmen und als Regionalförster in Sachsen-Anhalt. Seit der Einstellung in die Niedersächsischen Landesforsten im Jahr 2007 war er in der Forst-EDV des Niedersächsischen Forstplanungsamtes in Wolfenbüttel tätig.

Die Revierförsterei Ringelah umfasst 2700 Hektar Landeswald in den Landkreisen Gifhorn und Celle. In den neun Revierteilen der parzellierten Försterei werden die vielfältigen Wälder naturnah gepflegt und bewirtschaftet. „Von Kiefernbeständen auf armen Sandböden über Eichenwälder mit beeindruckender Naturverjüngung bis zum üppigen Lindenwald in der Maaßel hat die Försterei viel zu bieten“, erklärt Florian Roffka.

Dietmar Roffka geht nach 47 Dienstjahren in den Ruhestand. Zu Beginn seiner forstlichen Laufbahn verwüstete der Orkan „Quimburga“ die norddeutschen Wälder, drei Jahre später erlebte er 1975 die Waldbrandkatastrophe in der Südheide im damaligen Forstamt Fallersleben. Die anschließende Walderneuerung, die Pflege stabiler und artenreicher Wälder und die Ausbildung junger Forstleute prägten seine Dienstzeit.

Von Tore Harmening