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Südheide Frauentag brachte viele Informationen
Celler Land Südheide Frauentag brachte viele Informationen
17:48 08.11.2010
Die Situation der Frauen in Südafrika stand im Mittelpunkt des Arbeitskreises, in dem Bongiwe Dumezweni-Ntakumba (4. von links) aus persönlichem Erleben berichtete Quelle: Udo Genth
Hermannsburg

Insgesamt rund 120 Frauen aus dem weiten Umkreis waren angereist. „Einige kommen schon seit Jahren zu unseren Frauentagen“, berichtete Marina Gruel-Dovner vom Organisationskomitee. Ute Penzel gab als Ziel an, dass sich Frauen aus unseren Landen austauschen mit Frauen aus den Partnerländern des ELM. „Es ist spannend, zu erfahren, wie es anderen geht.“ So werde das Bewusstsein erweitert und zur Frage führen: Wie kann ich aus christlichem Geist andere Frauen unterstützen?

In speziellen Arbeitskreisen wurde anhand von Filmen oder Vorträgen über persönliche Erlebnisse die Situation der Frauen in Äthiopien, Indien, Namibia, Südafrika und der Zentralafrikanischen Republik vorgestellt. So berichtete beispielsweise Bongiwe Dumezweni-Ntakumba authentisch über Schikanen und sexuelle Gewalt, der Frauen in ihrer südafrikanischen Heimat nahezu täglich ausgesetzt sind. Zwar habe sich die Lage nach Ende der Apartheid im Geschäftsleben und bei der Ausbildung verbessert, aber die Gewalt von Männern gegenüber Frauen sei weiter gegeben.

Ute Penzel sprach in ihrer Andacht zum Ende des ELM-Frauentages von einem „vollen Erfolg“ und lud zum nächsten Frauentag ein. Er soll am 5. November 2011 stattfinden.

Von Udo Genth