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Südheide Genießerabend im Albert-König-Museum: Mit Taschenlampe Details erkennen
Celler Land Südheide Genießerabend im Albert-König-Museum: Mit Taschenlampe Details erkennen
13:14 19.08.2018
BildunterschriftBildunterschrift Quelle: Oliver Knoblich
Unterlüß

UNTERLÜSS. Kurz nachdem das Albert-König-Museum an diesem Abend seine Pforten geöffnet hat, ist das Foyer des kleinen Gebäudes voll besetzt. Wo sich sonst Kunstinteressierte über Leben und Werk des Heidemalers informieren, haben die Organisatoren heute Tische und Stühle aufgebaut: Zum Auftakt der Veranstaltung wartet das Trio „Hannover Jazz im Celler Land“ mit musikalischer Unterhaltung auf. Christoph Münch (Piano), Mirko Galitz (Schlagzeug) und Michael Cammann (Kontrabass) überzeugen mit erstklassigem Jazz aus dem Real Book – aufgrund der zahlreich darin enthaltenen Jazzstandards auch „Bibel des Jazz“ genannt. Ein Gläschen Wein in der Hand, schlendern die Gäste von Tisch zu Tisch, wechseln hier ein paar Worte und begrüßen dort ein bekanntes Gesicht.

„Schön, wenn sich das Museum auch mal von einer anderen Seite zeigt“, findet Unterlüßer Karsten Lange. „Wir sind hier, um uns überraschen zu lassen, und schon ganz gespannt darauf, was es wohl mit der Taschenlampen-Führung auf sich hat.“ Die hat nämlich Kuratorin Dietrun Otten versprochen – zahlreiche Besucher halten hierfür auch schon einmal die Taschenlampen bereit.

Und während es draußen allmählich dunkel wird, schreitet Otten zur Tat. „Das wollte ich schon immer mal machen“, verrät sie, während sie die Gäste in den Raum mit der aktuellen Ausstellung „Der Maler und das Licht – Bilder von Albert König und anderen Malern“ führt. Dann erlischt das Licht: Nur noch die Strahlen der einzelnen Taschenlampen sind zu sehen, die sich nach Ottens Anweisung mal auf das eine, mal auf das andere Detail eines Werkes richten. „Ohne Licht und Schatten könnten wir gar nicht sehen“, erklärt die Kuratorin des Albert-König-Museums beispielsweise. „Erst wenn wir Licht sehen, sehen wir Farbe.“

Besucherin Christine Niemann zeigt sich nach der Taschenlampen-Führung ziemlich angetan: „Die Führung hat mir gut gefallen“, sagt sie, „da hat sich das Warten auf die Dunkelheit gelohnt.“ „Auf jeden Fall mal was anderes“, fügt die Unterlüßerin Karola Lange hinzu.

Mit einer professionellen Feuershow auf dem Außengelände des Museums geht der Genießerabend schließlich zuende: „Die Feuersöldner“ begeistern mit Feuer-Jonglage, Körperflammen, Feuerschlucken sowie Feuerspucken, und verabschieden die Gäste – passend zum Ausstellungsthema „Licht“ – mit einem regelrechten Funken-Meer.

Von Christina Matthies

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