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Südheide Hermannsburger Pastor Markus Müller wird verabschiedet
Celler Land Südheide Hermannsburger Pastor Markus Müller wird verabschiedet
18:41 15.06.2018
Von Christopher Menge
Quelle: cz
Hermannsburg

"Nach einigen Gesprächen und Beratung habe ich mich entschlossen, die neue Herausforderung anzunehmen", sagt Müller. Zum Naemi-Wilke-Stift, einer diakonischen Stiftung der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), gehören neben einem Krankenhaus auch ein ambulanter Pflegedienst, Krankenpflegeschule, Kindergarten und Kinderhort sowie Lebens- und Eheberatungsstellen mit über 400 Mitarbeitern. "Da meine jüngste Tochter noch schulpflichtig ist, wechseln sie, meine Frau und ich in den Sommerferien nach Guben, so habe ich noch einige Monate zur Einarbeitung und um Fortbildungen zu besuchen." Die fünf weiteren Kinder von Müller gehen bereits eigene Wege.

Müller war im August 2012 von Lachendorf nach Hermannsburg gezogen. Dort besetzte er die zweite Pfarrstelle. Zuvor war der 50-Jährige seit November 1997 in den Christusgemeinden in Lachendorf und Celle der SELK tätig, von 2003 bis 2010 zusätzlich als Superintendent für den SELK-Bezirk Niedersachsen-Süd.

"Das Wirken als Pastor an der Großen Kreuzgemeinde in Hermannsburg war in vielfacher Hinsicht anders, als ich es zuvor erlebte", erzählt Müller. "Es war eine schöne und spannende Herausforderung, mit mehreren hauptamtlichen Mitarbeitern im Team zu arbeiten." Die Zusammenarbeit mit so unterschiedlichen Menschen, das gegenseitige Bereichern und Fördern hat mir große Freude bereitet. Mit Kantorin Dorothee Räbiger führte Pastor Müller einige Kinder- und Familienfreizeiten durch. "Die gemeinsamen schönen Erlebnisse werde ich aus Hermannsburg mitnehmen", sagt Müller.

Als besonders wertvoll habe er auch die übergemeindlichen Kontakte zu anderen Einrichtungen im Dorf erlebt. Da die Große Kreuzgemeinde Gründungsgemeinde des Hermannsburger Missionswerks ist, werden bis heute lebendige Beziehungen zum Missionswerk und einzelnen Mitarbeitern im Ausland gepflegt. Ein Höhepunkt für Müller war 2013 eine Reise mit dem Posaunenchor nach Südafrika. "Wir waren dort auf Besuchsreise und überwiegend privat bei Gemeindegliedern untergebracht", berichtet Müller. "Aus diesen Begegnungen sind zum Teil Freundschaften entstanden, die beim Gegenbesuch des Akasia-Chores aus Pretoria im vergangenen Jahr neu belebt worden sind."

Auch die guten ökumenischen Kontakte zu den anderen Kirchengemeinden im Dorf habe der 50-Jährige als Bereicherung erfahren. "Gemeinsam haben wir zweimal eine Lange Nacht der Kirchen auf die Beine gestellt oder am Weihnachtsmarkt mitgewirkt", so Müller. "Darüber hinaus haben wir uns als Pastoren regelmäßig getroffen und ausgetauscht."

Bemerkenswert seien in Hermannsburg auch die Kontakte zur Kommunalpolitik. Bürgermeister Axel Flader lädt regelmäßig die Kirchenvertreter zum Gedankenaustausch ein. "Das empfinde ich wirklich als vorbildlich und habe ich so sonst noch nicht erlebt", sagt Müller. "Außerdem konnte ich gute Kontakte zur Freiwilligen Feuerwehr pflegen, unter anderem weil ich in der Notfallseelsorge im Landkreis seit ihrer Gründung aktiv bin."

Seine Familie sei für die Zeit in Hermannsburg sehr dankbar, besonders für die freundliche und vertrauensvolle Aufnahme bei den Kirchengemeindemitgliedern, den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern und vielen Menschen im Dorf. "Hermannsburg wird uns in sehr guter Erinnerung bleiben", so Müller. (me)

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