Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Südheide Hermannsburger Reservisten pflegen Kriegsgräberstätte im Elsass
Celler Land Südheide Hermannsburger Reservisten pflegen Kriegsgräberstätte im Elsass
16:03 07.07.2017
Hermannsburg

Bei den Arbeiten hatten die Reservisten immer ihr Wappenschild im Eingangsbereich des Friedhofs aufgestellt,dadurch kamen sie immer wieder mit den Besuchern der Gedenkstätte ins Gespräch.Die Besucher bewunderten den Arbeitseinsatz der Soldaten trotz der hohen Temperaturen.

Das Freizeitprogramm führte die Teilnehmer zum Fort „Simserhof,“einer Artillerieanlage der Maginotlinie. Der „Simserhof“, ist eine sehr gut erhaltene Anlage des 2.WK. Sie bot Platz für ca. 800 Soldaten,Ausrüstung und Munition. Die verschiedenen Kampfstände sind/waren durch ein 6 Km langes Gleisystem miteinander verbunden.

In der Stadt Bitch besichtigten die Soldaten die alte Zitadelle die hoch oben über der Stadt liegt. Der Sonntag sah einen Besuch der Eurostadt Strassburg vor. Nach einer gemeinsamen Stadtrundfahrt und der Besichtigung des Münsters stand die restliche Zeit zur freien Verfügung. Ein Nachmittagsausflug führte zu den Denkmalen und Schlachtfeldern des Krieges 1870-1871 bei Wörth und Froschwieler. Hier waren die Reservisten erstaunt, über den guten Erhaltungszustand der fast 150 Jahre alten Denkmale der Bayrischen Armee.

An der Gedenkfeier zum Abschluss der Arbeiten nahmen neben den Soldaten auch die Vertreter des Volksbundes teil. In seiner Gedenkrede ging Stabsunteroffizier d.R. Blonn auf den Wahnsinn aller Kriege ein. Er rief alle Teilnehmer zur Mitarbeit am Erhalt des Friedens auf.

Seine Aussage war,“Kriege kennen keine Gewinner, es kann dort nur Verlierer geben .“ Mit dem Totengedenken gelesen vom jüngsten Teilnehmer der Gruppe und der Kranzniederlegung ging diese würdevolle Veranstaltung und der Einsatz Einsatz im Elsass zu Ende.

Von Hans-Georg Blonn