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Südheide Hermannsburger Schulleiterin geht in den Ruhestand
Celler Land Südheide Hermannsburger Schulleiterin geht in den Ruhestand
17:51 20.06.2017
Nach 13 Jahren am Christian-Gymnasium verabschiedet sich Mette Bonde Schmid-Hennies in den Ruhestand.    Quelle: Oliver Knoblich
Hermannsburg

Und sie scheint ihr Vorhaben erreicht zu haben. Zahlreiche Projekte zeugen von ihrer Arbeit: Die Aufstellung eines Schulchores, die gut ausgestattete Mensa und sogar ein eigenes Genlabor sind nur einige Erfolge, auf die Schmid-Hennies zurückblicken kann.

„Die Schule ist gut aufgestellt“, sagt die 63-Jährige. Das sei vor allem auch dem engagierten Lehrerkollegium zu verdanken, mit dem sie "Hand in Hand" gearbeitet habe. Auch an die Arbeit mit den Schülern denkt Schmid-Hennies gerne zurück, die dabei immer eine bestimmte Philosophie verfolgte: "Ich denke, dass jeder Mensch eine Begabung hat und dass es diese zu finden gilt." Vielen Schülern half sie auf ihrem Weg dabei. „Das war eine schöne Zeit."

Sie selbst ging in ihrer Jugend gern zur Schule und bestand am Hölty-Gymnasium das Abitur. Danach zog es die spätere Schulleiterin zum Studieren in die Städte Kiel, Bonn und München. Ihre Fächer: Evangelische Theologie und Romanistik. In Bayern blieb sie dabei am längsten, legte 1979 ihr Staatsexamen ab und begann – nach einer dreimonatigen Beschäftigung als Au-pair in Frankreich – ihr Referendariat am Maria-Theresia-Gymnasium in München.

„Das war anstrengend“, sagt Schmid-Hennies, denn in die Zeit ihres Referendariats fiel auch die Geburt ihres ersten Kindes. Doch ihre Ziele verlor sie dabei nie aus den Augen. "Schulleiterin wollte ich werden, weil ich eine Vorstellung im Kopf hatte, wie gute Schule sein soll." Nachdem sie ihre Ausbildung abgeschlossen hatte, arbeitete sie zunächst am Gymnasium Ottobrunn, bis sie 1988 an das Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium nach Celle kam. Dort blieb sie bis 2004 und wechselte anschließend als Schulleiterin ans Christian-Gymnasium, wo ihre Karriere heute mit einer Verabschiedung ausklingt.

Was sie nach ihrer Entlassung vorhat? „Erstmal ausschlafen“, sagt sie mit einem Augenzwinkern. Doch noch sei an Ruhestand nicht zu denken. Der Abschluss des jetzigen Schuljahres halte sie noch voll auf Trab. Schließlich solle auch nach ihrem Ausscheiden aus der Schule alles reibungslos weiterlaufen. Wer ihr Nachfolger wird, sei noch nicht abschließend geklärt. „Es ist jemand Vielversprechendes im Gespräch und ich hoffe, dass die Person die Stelle antritt.“