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Südheide Karausche und Rotauge beim Angeln in Unterlüß kennengelernt
Celler Land Südheide Karausche und Rotauge beim Angeln in Unterlüß kennengelernt
13:31 28.06.2017
Beim "Angeln für Anfänger" erklärt Jugendpfleger Andrej Wilms den Kindern Wurftechniken für die Angelrute. Quelle: Christina Matthies
Unterlüß

UNTERLÜSS. Nach kurzer Einführung in die Theorie – was braucht man überhaupt zum Angeln, was für Köder benutzt man und welche Wurftechniken gibt es – geht es los: Mit Eimer, Kescher und Angelruten bewaffnet, stapfen die vier Ferienpass-Kinder den dichtbewachsenen Pfad zum Teich am Unterlüßer Jugendtreff hinunter.

Zu fangen gibt es einiges: „Im Teich leben Karauschen, Rotfedern, Rotaugen, Gründlinge und auch der ein oder andere Goldfisch. Letztere wollen wir zwar nicht“, meint Wilms und lacht, „aber denen schmecken die Köder natürlich auch.“

Vorerst scheint es den Fischen jedoch ganz und gar nicht zu schmecken. Malte probiert es zunächst mit Mais – vergeblich. Erst als Bennet seinen Haken mit einem Wurm bestückt und die Angelschnur zurück ins Wasser gleiten lässt, tut sich plötzlich etwas. „Drillen, drillen, drillen“, ruft Wilms. Und da zappelt sie auch schon am Haken: Eine frisch gefangene Karausche.

„Ich zeige euch jetzt, wie man den Fisch mit dem Hakenlöser befreit“, erklärt der Jugendpfleger. Denn die Fische haben Glück: Keiner landet heute auf dem Teller – was gefangen wird, wird vorsichtig wieder zurück ins Wasser gesetzt.

Später einmal möchte er auf jeden Fall seinen Angelschein machen, erzählt der neunjährige Robin. „Ich angele oft mit meinem großen Cousin in der Örtze oder an den Teichen in Oldendorf. Das macht mir richtig viel Spaß, und wir haben auch schon einmal eine große Forelle gefangen“, sagt Robin.

Von Christina Matthies