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Südheide Landwirte gewähren in Baven Blick hinter die Kulissen
Celler Land Südheide Landwirte gewähren in Baven Blick hinter die Kulissen
16:31 18.06.2018
Quelle: Birgit Stephani
Baven

In Baven lud Familie Drewes zu einem Hofspektakel ein, welches den ganzen Tag über tausende Besucher anlockte. Ein Fest für die ganze Familie hatte man auf die Beine gestellt. Etwas Bauernhof-Romantik auf den ersten Blick, wer allerdings einen tieferen Blick hinter die Kulisse wagte, erfuhr, die Landwirtschaft von heute ist technisierter denn je. So gibt es mittlerweile eine Fülle an Landmaschinen, die dem Landwirt viel Arbeit abnehmen und diese dadurch effektiver machen.

Beim Tag der offenen Höfe wurde aber auch klar: Die Landwirtschaft ist trotz allem ein hartes Geschäft, die Ansprüche der Konsumenten sind hoch und der landwirtschaftliche Betrieb ist ein Wirtschaftsunternehmen. Hinzu kommen noch die Sorgen des Klimawandels, die trotz modernster Technik nicht immer leicht zu bewältigen sind. Die vorausgegangenen Wochen haben es wieder gezeigt: Ohne Beregnung der Felder kommt auch hierzulande kaum ein Landwirt mehr aus. Hierfür allerdings müssen Brunnen gebohrt werden. Dafür bedarf es Genehmigungen und letztlich wird jedem Landwirt nur eine gewisse Menge an Wasser genehmigt, die dem Boden entnommen werden darf.

Aber es gibt sie auch: die schönen Seiten des Landlebens. Zumindest für die Besucher wird auch ein Stück der heilen Bauernhofwelt gezeigt, wie man sie aus Filmen oder Büchern her kennt. So tummelten sich zum Beispiel Ziegen, Hühner und Kühe zum Anfassen und live Erleben an diesem Tag der offenen Tür genauso wie Aktionsgruppen, die vergangene Zeiten bewahrten oder aufleben ließen, auf den Höfen herum. Da wurde gesponnen und geflochten und "De vergneugten Harmsberger" ließen alte Trachtentänze wieder aufleben. Sie boten damit auch oder besonders Menschen, die im Alltag nicht so viel mit dem Landleben zu tun haben, ein ganz besonderes Vergnügen.

"Laufen die immer so rum?", möchte der siebenjährige Tim Gefeke aus Celle von seiner Mutter wissen. Die erklärt ihm, dass es sich bei den Kostümen um alte Trachten handelt, die die Gruppe nur für Auftritte anzieht. Heutzutage laufe man so im Alltag nicht mehr herum.

Den Tag des offenen Hofes hat die Familie Gefeke für einen Ausflug genutzt, weil sie gerne einmal hinter die Kulissen eines landwirtschaftlichen Betriebes schauen wollte. Vater Peter Gefeke ist genau wie Sohn Tim natürlich besonders von den landwirtschaftlichen Maschinen begeistert. "Ich habe bei einem der Fahrzeuge nachgefragt, was die kosten. Schon ein Reifen kostet soviel wie ein Mittelklassewagen", staunt er. Mutter Anika begeistert sich eher mehr für die Produkte der Landwirtschaft, die an diesem Tag ebenfalls angeboten werden. "Man müsste viel öfter in Hofläden kaufen, dann weiß man wenigstens, wo alles herkommt". Vorgenommen hat sie es sich zumindest für die Zukunft.

Von Birgit Stephani

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