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Südheide "Mordheide": Spannende Lesung in Hermannsburg
Celler Land Südheide "Mordheide": Spannende Lesung in Hermannsburg
12:44 19.08.2018
Claudia Kröger (links) und Kathrin Hanke lasen in Hermannsburg aus ihrem Krimi "Mordheide". Quelle: Doris Hennies
Hermannsburg

„Mordheide“ ist der sechste Band rund um das Ermittlertrio Katharina von Hagemann, Ben Räder und Tobias Schneider. Längst hat sich das Team der Lüneburger Kripo einen Platz in den Herzen der Fans des Duos „Hanke & Kröger“ verdient. Petra Liebig ist extra aus der Landeshauptstadt Hannover angereist, um ihre Lieblingsautorinnen einmal "in echt" mitzuerleben: „Den ersten Band bekam ich von einer Freundin geschenkt. Danach habe ich alle Bände verschlungen. Sie sind aufregend, vielschichtig und geben nur Stück für Stück Preis, so dass man als Leser selbst miträtselt und in die Irre geführt wird. Es bleibt menschlich und real und hebt nicht ab – und ist bis zum Schluss spannend.“

Geschickt hatten die Autorinnen sich Fragmente aus dem Buch herausgepickt, die das Publikum in Atem halten, aber nur wenig verraten. Die Neugier bleibt ungestillt und kann schließlich nur durch das „Selberweiterlesen“ gestillt werden. Zwischen Vorlesen, der Pause und der Gelegenheit, sich das Buch signieren zu lassen, beantworteten die Autorinnen auch zahlreiche Fragen.

Viele Zuhörer wollten wissen, wie man als Duo überhaupt schriftstellerisch zurechtkommt. „Abwechselnd", war die Antwort. "Nach einem gemeinsam entworfenen Konzept schreiben wir Stück für Stück abwechselnd eine Passage, schicken diese per Mail an die Andere, die dann dort weitermacht". Klingt ziemlich problematisch, funktioniert aber offenbar hervorragend.

Von Doris Hennies

Es sind fremde und doch irgendwie vertraute Klänge, die über das Gelände des Hermannsburger Heimatmuseums schwingen. Mal fröhlich, mal nachdenklich, das melancholisch. Die Musik Israels zieht die Besucher in ihren Bann.

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Beim Seifenkistenrennen zeigten die jungen Rennfahrer ihr Können. Die schnellsten schafften die Strecke in unter einer Minute.

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Die gute Nachricht vorweg: Das neue Reetdach des historischen Treppenspeichers am Eichenhain in Lutterloh ist absolut wasserdicht. „Praxistest bestanden“, kommentierte Südheide-Bürgermeister Axel Flader nur trocken das heftige Gewitter, das die Übergabe des frisch instandgesetzten Gebäudes nebst neu gestalteter Freifläche begleitete. Dass sich die zahlreichen Gäste am Donnerstagabend angesichts des Starkregens im Inneren des kleinen Speichers zusammendrängen mussten, tat der Stimmung keinen Abbruch. „Wir hatten schon lange den Wunsch, den Treppenspeicher zu erhalten und touristisch aufzuwerten“, freute sich Lutterlohs Ortsbürgermeister Heinfried Meyer.

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