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Südheide Musical auf der Wasserbühne am Wochenende
Celler Land Südheide Musical auf der Wasserbühne am Wochenende
19:59 24.08.2010
Christoph Sander (links) probt mit den Bläsern Quelle: Udo Genth
Hermannsburg

HERMANNSBURG (gen). Die Idee zur Aufführung in Hermannsburg hatte Christoph Sander. Er wirkte als Tubabläser im Jahr 1998 an einer Aufführung des Stückes in Hannover mit. „Dem Musical liegt das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter aus dem Lukas-Evangelium zu Grunde“, erläutert Sander. Der tiefere Sinn des Musicals liegt in der Erkenntnis, Nächstenliebe ist losgelöst von Herkunft, Hautfarbe oder Bildung.

Über die Handlung hinaus ist bedeutsam, dass alle mitwirkenden Musiker, Sänger und Schauspieler sowie Techniker aus vier Kirchengemeinden kommen, die entweder der Selbständigen Evangelisch Lutherischen Kirche (SELK) oder der Evangelischen Landeskirche zugehören. „Es gab keinerlei theologisch begründete Differenzen im Zusammenwirken“, meint Dorothee Räbiger. Sie leitet die Sänger und stellt lapidar fest: „Musik, auch Kirchenmusik, kennt eben keine Grenzen“. So wirkt ein übergemeindlicher Bläserchor unter der Leitung von Christoph Sander zusammen mit dem Jungbläserchor aus der Hermannsburger Peter-Paul- und der Müdener St. Laurentius-Gemeinde, den Hans-Heinrich Sander leitet. Dazu kommen der Sängerchor der Großen-Kreuzkirchen-Gemeinde sowie Musiker der Hermannsburger Kleinen Kreuzkirche. Sie stehen unter der Leitung von Thomas Kruse, in dessen Händen ebenso die gesamte technische Komponente der Aufführung liegt. Interessanterweise kennt Musik keine im Glauben begründeten Grenzen, also auch nicht solche der Generationen. Dorothee Räbiger weist besonders darauf hin, dass die Altersspanne der Sänger von Kindern bis zu Rentnern reicht.

Das Stück „Ich bin da“ wird am 29. August ab 18.30 Uhr im Hermannsburger Örtzepark aufgeführt. Sollte das Wetter keine Open-Air-Veranstaltung zulassen, so wird in die Aula des nahen Christian-Gymnasiums ausgewichen. In jedem Fall ist der Eintritt frei, es wird um Spenden gebeten.

Von Udo Genth