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Südheide Pastor Köhler verabschiedet sich
Celler Land Südheide Pastor Köhler verabschiedet sich
16:02 06.12.2018
Von Christopher Menge
Pastor Michael Köhler verlässt nach 14 Jahren die Peter-Paul-Kirchengemeinde in Hermannsburg.Künftig wird der 62-Jährige vor allem in der St.-Laurentius-Gemeinde Faßberg-Müden tätig sein. Quelle: Oliver Knoblich
Hermannsburg

Seine Tochter Gesa, die inzwischen Schauspielerin in Paderborn ist, hat ihm vor ein paar Jahren ein besonderes Geschenk zu Weihnachten gemacht. Seitdem wurde Pastor Michael Köhler von der selbstgemachten Puppe „Paul Lebib“ begleitet, wenn er einmal pro Monat zu den Andachten in die Kitas Kieselsteine und Pusteblume kam. Diese Besuche sind eine Sache, die Pastor Köhler in Zukunft vermissen wird. Am kommenden Sonntag wird der 62-Jährige aus der St.-Peter-Paul-Kirchengemeinde verabschiedet. Nach 14 Jahren in Hermannsburg tritt Köhler eine andere Stelle im Kirchenkreis Soltau an. Schwerpunktmäßig wird er künftig Pastor Rudolf Blümcke in der St.-Laurentius-Gemeinde Faßberg-Müden unterstützen.

Viele Ehrenamtliche in Gemeinde

„Die vielen Ehrenamtlichen, die sich in der Gemeinde engagieren, haben mich immer motiviert“, sagt Köhler, wenn er auf seine Zeit in Hermannsburg zurückblickt. Vom Besuchsdienst über die verschiedenen Kreise bis zum Kirchenvorstand seien alle unglaublich aktiv. „Das habe ich vorher anders erlebt“, erzählt Köhler, der zuvor 16 Jahre lang Pastor in einer kleinen Gemeinde in Ostfriesland war.

Viele Berührungspunkte mit Mission

Dass er sich dann für einen Wechsel nach Hermannsburg entschied, konnten einige Kollegen nicht verstehen. Dort gebe es doch so viele Pastoren, bekam Köhler zu hören. 14 Jahre später bezeichnet er genau diese Tatsache als gewinnbringend. Die gute Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden bei der langen Nacht der Kirchen und darüber hinaus sei ein „wichtiges Pfund“. „Genauso wie die vielen Berührungspunkte mit der Mission“, ergänzt Köhler.

Einweihung des Gemeindezentrums Höhepunkt

Neben dem Reformationsjubiläum, zu dem mit 120 bis 150 Besuchern verhältnismäßig viele in den Gottesdienst kamen, nennt Köhler die Einweihung des Gemeindezentrums 2016 als Höhepunkt seiner Zeit in Hermannsburg. „Dadurch hat die Gemeindearbeit sehr gewonnen“, sagt der Pastor. „Es ist hell und einladend.“

Motorradführerschein gemacht

Und es ist die Heimat von den drei Gemeindechören. „Ich bin glücklich darüber, dass ich vor einigen Jahren einen Anfängerkurs gemacht habe und seitdem im Posaunenchor mitspiele“, sagt Köhler, der vor zwei Jahren auch seinen Motorradführerschein gemacht hat. „Da bin ich stolz drauf“, so Köhler, der der St.-Laurentius-Gemeinde nicht gänzlich verloren geht. „Ich bleibe hier erstmal wohnen und mache weiterhin Vertretungen“, so Köhler.

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