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Südheide Schlechter Funkempfang erschwert Löscheinsatz bei Lutterloh
Celler Land Südheide Schlechter Funkempfang erschwert Löscheinsatz bei Lutterloh
17:11 30.07.2018
Von Andreas Babel
Quelle: Daniel Schulz
Lutterloh

Daniel Schulz, Sprecher der Gemeindefeuerwehr Südheide berichtet nämlich von einem weiteren kleinen Brand, der am Sonntag bei Beckedorf gelöscht wurde und der ebenfalls durch einen Blitzeinschlag am Samstag zustande gekommen war. „Hier waren es aber nur 25 Quadratmeter, bei Lutterloh war es gestern etwa ein Hektar Wald, der in Flammen stand. Es war durch den Regen auch noch sehr feucht. Deshalb konnte das Feuer sich nicht so schnell ausdehnen“, sagte Schulz.

Gegen 13 Uhr wurde gestern die Feuerwehr Unterlüß alarmiert. Der Brand war nicht einfach zu lokalisieren. Die Einsatzkräfte mussten länger danach suchen. Die Besatzung eines Bundeswehrhubschraubers lotste die freiwilligen Helfer schließlich zu der Einsatzstelle, die mitten in einem ausgedehnten Waldgebiet lag. Hier entdeckten die Brandschützer auch eine Blitzeinschlagstelle in einem der schlanken Nadelbäume.

Kritik äußerte Schulz an den schlechten Kommunikationsmöglichkeiten vor Ort: „Äußerst negativ ist die sehr schlechte und seit Jahren bekannte Digitalfunkabdeckung in diesem Bereich aufgefallen. Die Einsatzleitung war zeitweise nicht im Stande, Kontakt zur Leitstelle nach Celle beziehungsweise Funkkontakt untereinander aufzubauen.“ Aus diesem Grund fand etwa vor einem dreiviertel Jahr eine Einsatzübung in diesem Bereich statt, bei der das auch schon negativ aufgefallen war. Und kann man hier mit privaten Handys miteinander in Kontakt treten? „Der Handyempfang hier bei Lutterloh ist genauso bescheiden wie beim Digitalfunk“, so Schulz.

Trotz dieser Umstände gelang es den Feuerwehrleuten, den Brand in dem überschaubaren Rahmen einzudämmen. Zehn Fahrzeuge mit 43 Helfern waren bis 15.30 Uhr im Einsatz. Das Löschwasser wurde im Pendelverkehr von zwei Wasserentnahmestellen zum Brandort transportiert.

Dass Ereignisse ihren Ankündigungen hinterherlaufen, ist keine Seltenheit – auch das Universum macht da keine Ausnahme. Als Jahrhundert-Spektakel war die totale Mondfinsternis am Freitag in zahlreichen Medien bezeichnet worden, kupferrot sollte sich das nächtliche Rund des Himmels präsentieren. Ein leeres Versprechen, wie sich herausstellte, und dennoch konnte die 103 Minuten lange Finsternis alles andere als düster inmitten von Gleichgesinnten an der Hermannsburger Sternwarte erlebt werden. Der Verein Sternwarte Südheide nahm das in dieser Länge äußerst seltene Phänomen zum Anlass, zu einem Public Viewing einzuladen.

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