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Südheide Schleppkurve im Hermannsburger Ortszentrum
Celler Land Südheide Schleppkurve im Hermannsburger Ortszentrum
21:26 13.03.2015
Die Kreuzung Celler Straße/Bahnhofstraße wird voraussichtlich in diesem Jahr umgebaut. Quelle: Udo Genth
Hermannsburg

Er stellte die endgültige Planung für den Umbau des Ortskernes Hermannsburg vor. Deswegen soll jetzt die Einmündung der Bahnhofstraße leicht in Richtung Rossmann verlegt werden und die Straße am Markt in einer sogenannte Schleppkurve enden.

Auf der Grünfläche,die dann entsteht, soll eine Art „Kleinsüdheide” angelegt werden. Dort werden die Steine, die vormals im Brunnen vor dem Rathaus eingelassen waren und die Ortsnamen tragen, in geografischer Lage platziert. „Dazu kommen die zwei neuen Steine mit Unterlüß und Lutterloh. Der Flusslauf der Örtze wird durch ein Basaltpflasterband durch die Rasenfläche symbolisiert”, erklärte Dralle. Zusätzlich soll es eine Bank geben. Die Politik nahm diese Ideen positiv auf. Allerdings merkte Susanne Brand (FDP) an, dass die „Basaltlinie möglichst nicht direkt auf der Straße endet, wie das jetzt geplant ist. Wenn Kinder da spielen und der Linie nachlaufen ist das problematisch”. Wie Ebeling sagte, wurden diese Bedenken bereits aufgenommen und in den Plan eingearbeitet. So wird die Basaltlinie jetzt einen Meter vor der Straße enden.

Intensive Diskussionen gab es bei den Bürgerversammlung und auch noch einmal im Bauausschuss über die Parkplatzsituation. Die Planer haben sich dafür entschieden, in der Verschwenkung der Bahnhofstraße sechs Stellplätze quer zur Fahrbahn einzubauen. Rechts und links davon sollen Buchenhecken entstehen. Wilhelm Lange (AfD) hätte sich lieber parallel verlaufende Parkplätze gewünscht. Diese Variante hat auch zur Debatte gestanden, weil die Autofahrer bei den Schrägparkplätzen aus den Parklücken schon ein Stück auf die Straße setzen müssen, bevor sie die Fahrbahn einsehen können.

Allerdings würden durch die Parallelvariante nur vier Plätze übrig bleiben. „In der Bürgerversammlung haben sich zudem die meisten Teilnehmer für die Schrägvariante ausgesprochen”, sagte Bürgermeister Axel Flader. Norbert Nehrig (CDU) ließ allerdings anklingen, dass er die Buchenhecken an beiden Seiten für überflüssig hält. „Die Hecken sollten auf jeden Fall genug Abstand haben, so dass es keinen Probleme beim Aussteigen gibt. Es wird auch ein größerer Aufwand bei der Pflege durch die Gemeinde”, so Nehrig.

Von Tore Harmening