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Südheide Schüler und Unternehmen knüpfen Kontakte für Zukunft in Südheide
Celler Land Südheide Schüler und Unternehmen knüpfen Kontakte für Zukunft in Südheide
23:39 26.04.2018
Von Christopher Menge
Quelle: David Borghoff
Hermannsburg

Wie vielfältig diese sind, bekamen die 430 Schüler des Christian-Gymnasiums und der Oberschule Hermannsburg eindrucksvoll präsentiert. An fast allen Ständen konnten sie selbst den Hammer in die Hand nehmen, einen Rettungswagen erkunden oder einen Reaktionstest machen. Bastienne M. Krämer war überrascht, was "alles zur Südheide gehört". Die 16-jährige Faßbergerin interessierte sich vor allem für den Gesundheitsbereich. "Es gab viele Angebote, bei denen man aktiv mitmachen konnte", sagte die Oberschülerin.

Wie alle Schüler hatte sie einen Erkundungsbogen mit Fragen bekommen, den sie abarbeiten musste. Ein von den beiden Lehrern Christian Stach und Viviane Richter erarbeiteter Algorithmus sorgte dafür, dass alle Unternehmen angelaufen wurden und sich die Schüler auch mit Angeboten auseinandersetzen mussten, die für sie neu waren. In der Nachbereitung sollen sich die Schüler nun gegenseitig erzählen, was sie für Erfahrungen gemacht haben.

Die Achtklässler lernten Optionen für ihr Praktikum kennen, die Neuntklässler knüpften Kontakte für einen Ausbildungsplatz und die Zehntklässler setzten sich mit den Alternativen auseinander, falls sie beispielsweise keinen Schulplatz an einer berufsbildenden Schule bekommen. "Unser neunter Jahrgang hat zudem den Schwerpunkt Wirtschaftsprozesse im Politik-Unterricht", sagte Viviane Richter vom Christian-Gymnasium. Zudem zeige die Messe Alternativen für die Schüler auf, die kein Abitur machen würden.

"Es war spannend, die ganzen anderen Berufe zu sehen", sagte Nalin Yavsan vom Christian-Gymnasium. "Ohne den Fragebogen hätte ich den Gastronomie-Bereich wohl gar nicht kennengelernt." Lorin Yavsan ergänzte, dass es auch für Gymnasiasten interessant zu sehen sei, was man nach dem Abitur in der Südheide machen könne.

Ihr Schulleiter Michael Zilk freute sich besonders darüber, dass ein Sprachlernschüler während der Messe einen Praktikumsplatz gefunden habe. "Die vielen kleinen Gewinner machen den großen Gewinn", sagte Stach, der seine Schüler im Wirtschaftsunterricht intensiv auf die Messe vorbereitet hatte.

Dafür war Albert Ehlers, der Vorsitzende des Unternehmerverbandes Südheide, der die Messe organisiert hatte, sehr dankbar. "Von den Unternehmen gab es durchweg positive Resonanz", sagte Ehlers. Das klingt nach einer Wiederholung ...

Am kommenden Wochenende zeigt das Bönsdörber Schüntheater „Dat Trappenhuus is Tüüg“. Im plattdeutschen Dreiakter von Helmut Schmidt dreht sich alles um Käthe Buchholz – Mieterin im Erdgeschoss des Wohnblocks an der Goethestraße 11, an der kein Nachbar im Treppenhaus vorbeikommt. Ob Herrenbesuch, Ehekrach oder neuer Hausbewohner: Käthe steckt ihre Nase ständig in fremde Angelegenheiten, überwacht die Mülltrennung und die Einhaltung des Putzplans, und meint es doch eigentlich immer nur gut. Dass sie sich mit ihrem Getratsche aber auf Dauer vielleicht auch Feinde schaffen könnte, daran hat Käthe nicht gedacht – und so nimmt das Verhängnis seinen Lauf.

25.04.2018

Kontakte mit örtlichen, aber auch überregionalen Ausbildern knüpfen, den Schülern die Gelegenheit geben, Neigungen zu erkennen und sich mit Alternativen auseinander zu setzen sowie auch den Eltern das Angebot und die Vielfältigkeit der Ausbildungsmöglichkeiten in der Südheide präsentieren – erstmals veranstaltet der Unternehmerverband Südheide am Donnerstag, 26. April, in der Oberschule Hermannsburg die Berufs- und Ausbildungsmesse "Meine Zukunft in Südheide".

Christopher Menge 20.04.2018

Auf Ludwig Harms geht der Name "Lütt Louis" zurück, den sich die Projektgruppe gegeben hat, die in Hermannsburg ein einmaliges Projekt umsetzen möchte. Der Hermannsburger Theologe (1808 bis 1865) war zeit seines Lebens immer Louis genannt worden. Im Pfarr- und Plathnerhaus an der Billingstraße sollen eine Kindertagesstätte mit 80 Plätzen und ein Mehrfunktionenhaus eingerichtet werden. "Sonst erinnert nichts mehr an Ludwig Harms. Vielen Dank, dass sie dieses Projekt ins Leben gerufen haben", sagte Albrecht Schack bei einer Informationsveranstaltung am Mittwochabend und erntete Applaus. Gut 40 Interessierte waren ins Gemeindezentrum der St.-Peter-Paul-Kirchengemeinde gekommen, um zu erfahren, was es mit dem Projekt auf sich hat.

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