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Südheide Warten hat ein Ende: Hermannsburger Kindermusical feiert Premiere
Celler Land Südheide Warten hat ein Ende: Hermannsburger Kindermusical feiert Premiere
06:11 19.02.2018
Die Jugendkantorei wurde bei ihrem großen Auftritt von einem Instrumenten-Ensemble begleitet. Quelle: Kirsten Glatzer
Hermannsburg

In einem Nebenraum der St. Peter-Paul-Kirche warten die Kinder darauf, dass mit dem Verstummen der Kirchenglocken das Startzeichen gegeben wird. Sarah Stöcker, die gleich mehrere Rollen spielt, fasst die Gefühle der Beteiligten zusammen: „Wir sind alle ziemlich aufgeregt. Jetzt haben wir die Chance, vor Publikum zu singen.“

Martina Wittenburg, zuständig für die szenische Leitung, ist stolz auf die großartige Entwicklung, die die Kinder in den vergangenen Monaten vollzogen haben: „Sie trauen sich jetzt, frei vor Publikum und sogar solo zu singen.“ Einige der Akteure können es kaum erwarten, etwa Christian Uzar: „Heute ist mein erster Auftritt. Ich freu mich schon richtig darauf.“ Das zeigt sich später auch auf der Bühne. Er agiert hellwach und ohne Scheu. Kurz vor dem Auftritt spricht Chorleiter Hans Jürgen Doormann noch ein paar aufmunternde Worte, stimmt die Akteure auf ihren Auftritt ein. Und dann geht es los.

Wer war eigentlich Martin Luther und was hat der Reformator heute noch mit uns zu tun? Auf unterhaltsame, kindgerechte Weise dokumentiert das Musical das Leben Martin Luthers, spannt dabei einen Bogen von seiner Kindheit über die Zeit auf der Wartburg bis hin zu seinem Leben mit Ehefrau Katharina von Bora und den eigenen Kindern. Die Geschichte vermittelt einen Einblick in das Leben der Menschen zur Zeit Luthers, aber auch in das Handeln der Kirche. Unterstützung gibt es von einem Instrumenten-Ensemble aus Blockflöten, Klarinette und Klavier. Charlotte Wittenburg, die den Martin Luther spielt, ist begeistert von der Umsetzung: „Ich finde es toll, dass es diese Version gibt, die auch für Kinder gut verständlich ist.“

Am Ende der Aufführung gibt es donnernden Applaus für alle Beteiligten – das lange Warten auf den Auftritt hat sich wirklich gelohnt. (gla)

Von Kirsten Glatzer

Nächster Schritt im Fall des Aufrufs zum "Whistleblowing" bei Rheinmetall: Hermann Theisen aus Hirschberg (Baden-Württemberg) hatte gegen den Rüstungskonzern schwerwiegende Vorwürfe erhoben, unter anderem wegen illegaler Waffenexporte, und die Mitarbeiter am Standort Unterlüß zu einer Demonstration aufgerufen. Diese wurde abgesagt, nachdem der Landkreis Celle das Verteilen eines Flugblatts verboten hatte. Dagegen hat Theisen nun Klage vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg eingelegt.

Carsten Richter 17.02.2018

Illegale Rüstungsexporte, Aufbau von Standorten in Krisen- und Kriegsgebieten sowie Korruption bei der Geschäftsanbahnung: Es sind schwerwiegende Vorwürfe, die Hermann Theisen aus Hirschberg an der Bergstraße (Baden-Württemberg) gegen Rheinmetall erhebt. Er hat alle Mitarbeiter des Rüstungskonzerns zum „Whistleblowing“ aufgefordert. Sie sollen die „illegalen Misstände in der Rüstungsexportpraxis aufdecken“ und die Öffentlichkeit darüber informieren. Rheinmetall-Pressesprecher Oliver Hoffmann wies den Vorwurf illegaler Aktivitäten in aller Deutlichkeit zurück. „Wir respektieren das Recht zur freien Meinungsäußerung und lassen auch kritische Positionen Andersdenkender gelten“, so Hoffmann. „Wir bitten aber um Fairness und verwehren uns entschieden gegen falsche Behauptungen und unsachliche Stimmungsmache.“ Eine für Donnerstag am Standort Unterlüß geplante Demonstration, wo Rheinmetall über 1600 Mitarbeiter hat, wurde abgesagt, nachdem der Landkreis Celle das Verteilen eines Flugblattes verboten hatte. Auf diesem sollte zum „Whistleblowing“ aufgerufen werden.

Christopher Menge 10.02.2018

Zu einem Familientag mit Ehefrauen und Partnern hatte der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Hermannsburg Stabsunteroffizier d.R. Hans-Georg Blonn in das Gasthaus „Zum Wiesengrund“ in Weesen eingeladen. 34 Personen folgten seiner Einladung.

05.02.2018