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Südheide Wendemützen und Marmelade in Hermannsburg
Celler Land Südheide Wendemützen und Marmelade in Hermannsburg
17:13 06.07.2014
Dicht umlagert waren die Stände in Hermannsburg, hier gibt es - Kunstkeramik zu bewundern. Quelle: Udo Genth
Hermannsburg

Der Kunsthandwerkermarkt am und im Hermannsburger Ludwig-Harms-Haus ist etabliert und zieht viele Besucher an. So auch gestern mit der Folge, dass im Umkreis des Marktes fast alle Parkmöglichkeiten schnell erschöpft waren.

Ausschließlich handgefertigte Stücke wurden an den Ständen angeboten. Töpferwaren, Ketten und Ringe aus Silber, Stick- und Strickwaren lagen aus. Metallarbeiten waren ein Schwerpunkt des Marktes, Kunstkeramik ein weiterer. Originelle Beispiele bot Horst Günzel aus Braunschweig an. Er war zum dritten Male dabei. „Hierher komme ich gern“, sagte Günzel. Bereits zum fünften Mal war Ursulas Krewet in Hermannsburg. Sie hatte ihren Stand mit Blaudruck und Blumengebinden aufgebaut. Die Kunsthandwerkerin aus Amelinghausen kommt ebenfalls gern, denn „hier ist die Atmosphäre schön und die Menschen sind nett“, hat sie festgestellt. Ganz anders sind die Handwerksarbeiten von Kerstin Bodirsky. Sie kam aus Rheden und bot schwedische Wendemützen an. Die bunten kappenähnlichen Kopfbedeckungen fanden viel Anklang. Den konnte auch Ilona Heers mit ihren Marmeladen verbuchen.

Etwas aus dem Rahmen fiel die Kunst, die von Monika Jordan angeboten wurde. Die Hannoveranerin bezeichnet sich als „Schnellzeichnerin“. Mit schnellem Strich brachte sie sehr treffende Porträts auf das.

Wegen Bauarbeiten im Garten waren erstmalig vor dem Ludwig-Harms-Haus Stände aufgebaut. Diese aus der Not geborene Lösung sollte beibehalten werden, sie gibt dem Markt eine zusätzliche positive Note. (gen)

Von Udo Genth