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Südheide Westerwelle äußert sich zu Hüls-Fall
Celler Land Südheide Westerwelle äußert sich zu Hüls-Fall
11:27 27.06.2011
Axel Hüls HERMANNSBURG. Nachdem Bundesaußenminister Guido Westerwelle bereits mit Katja Hüls telefoniert hat, hat er sich jetzt erstmals öffentlich zum dem Fall der entführten Kinder aus Hermannburg geäußert. Wie er bei einem Besuch im Sudan am Freitag bestätigte, haben die beiden Nachbarländer Sudan und Ägypten den deutschen Behörden Unterstützung zugesagt. Ziel sei, dass die Kinder "schnellstmöglich zu ihrer Mutter zurückgebracht werden", so Westerwelle. - Der 37-Jährige Axel Hüls aus Hermannsburg, der von seiner Familie getrennt lebt, hatte die Kinder über Ostern für einen Ausflug abgeholt. Dann jedoch setzte er sich mit den vier Kindern von nach Ägypten ab. Dort soll der von der deutschen Polizei als christlicher Fundamentalist eingestufte Hüls nach einem Medienbericht Kontakt zu ebenfalls fundamentalistischen Gruppen haben. Inzwischen wird er international gesucht. Das Sorgerecht für die Kinder liegt bei der Mutter. - Westerwelle wurde in der sudanesischen Hauptstadt Khartum von den dortigen Behörden "volle Kooperation" versprochen, wie er nach seinen Gesprächen mitteilte. Auch die ägyptischen Behörden hätten Unterstützung zugesichert. In den Fall wurden längst auch die deutschen diplomatischen Vertretungen eingeschaltet. Angesichts der beginnende Urlaubssaison und der Aufmerksamkeit der dortigen Behörden gibt es die Hoffnung, dass der Mann und seine vier Kinder schnell gefunden werden. Quelle: nicht zugewiesen
Hermannsburg

Der 37-Jährige Axel Hüls aus Hermannsburg, der von seiner Familie getrennt lebt, hatte die Kinder über Ostern für einen Ausflug abgeholt. Dann jedoch setzte er sich mit den vier Kindern von nach Ägypten ab. Dort soll der von der deutschen Polizei als christlicher Fundamentalist eingestufte Hüls nach einem Medienbericht Kontakt zu ebenfalls fundamentalistischen Gruppen haben.

Inzwischen wird er international gesucht. Das Sorgerecht für die Kinder liegt bei der Mutter.

Westerwelle wurde in der sudanesischen Hauptstadt Khartum von den dortigen Behörden "volle Kooperation" versprochen, wie er nach seinen Gesprächen mitteilte. Auch die ägyptischen Behörden hätten Unterstützung zugesichert.

In den Fall wurden längst auch die deutschen diplomatischen Vertretungen eingeschaltet. Angesichts der beginnende Urlaubssaison und der Aufmerksamkeit der dortigen Behörden gibt es die Hoffnung, dass der Mann und seine vier Kinder schnell gefunden werden.

Von Tore Harmening