Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Südheide Wolf erschossen: Tätersuche erfolglos
Celler Land Südheide Wolf erschossen: Tätersuche erfolglos
16:30 23.08.2018
Im März war ein toter Wolf bei Bonstorf gefunden worden. Quelle: Joachim Gries
Bonstorf

BONSTORF. Auch der Täterkreis hätte nicht eingegrenzt werden können. Die Staatsanwaltschaft wird das Verfahren nun wahrscheinlich einstellen.

Die junge Wölfin – ein Nachkomme aus dem Wietzendorfer Rudel – war Anfang März auf einem Feld bei Bonstorf tot aufgefunden worden. In dem Kadaver wurden 18 Schrotkugeln gefunden. „Es konnte auch nicht ermittelt werden, ob der Fund- auch der Tatort war“, sagte Insinger. Es ist durchaus möglich, dass die tödlichen Schüsse außerhalb des Landkreises abgegeben worden sind und die Wölfin noch bis zum Feld bei Bonstorf gelaufen ist.

Da Schrotflinten in der Jagd auf Kleinwild verwendet werden, waren die Jäger nach dem Vorfall unter Verdacht geraten. Kreisjägermeister Hans Knoop hatte schon zuvor davor gewarnt, dass jemand zur Waffe greifen könnte, um einen Wolf zu erlegen. „Das ist wie Selbstjustiz – die Kreisjägerschaft lehnt das ab“, betonte Knoop. Es sei aber nicht bewiesen, dass ein Jäger die Wölfin erschossen habe. Der Verein Wolfsschutz Deutschland hatte nach dem Vorfall zusammen mit einem Fördermitglied eine Belohnung in Höhe von 2100 Euro für die Ergreifung des Täters ausgesetzt.

Der Schütze konnte aber nicht ermittelt werden. Es war der erste Vorfall im Landkreis Celle dieser Art seit der Rückkehr der Wölfe nach Niedersachsen. In den Jahren 2015 und 2016 kamen vier Wölfe auf Celler Straßen bei Verkehrsunfällen ums Leben.

Von Christopher Menge

Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Hermannsburger Straße sind in der Nacht zu Donnerstag vier Menschen leicht verletzt worden. Die Feuerwehr Unterlüß verhinderte durch ihren schnellen Einsatz Schlimmeres.

Christian Link 17.08.2018

„Nachts im Museum“ – dieser Titel eines bekannten Hollywood-Streifens hätte der Veranstaltung im Albert-König-Museum wohl ebenfalls ganz ausgezeichnet zu Gesicht gestanden. Stattdessen war es schlicht und einfach ein „Genießerabend“, zu dem die Stiftung Albert-König-Museum Unterlüß sowie der Freundes- und Förderkreis Albert-König-Museum am Freitag eingeladen hatten: Ein feines Understatement für die Stunden voller gelungener Überraschungen, die Besucher bis spät in die Nacht hinein im Unterlüßer Kunstmuseum erlebten.

19.08.2018

"Zwei Stück Butterkuchen und zwei Tassen Kaffee." Diesen Satz hörte man am Sonntag immer wieder auf dem Gelände des Heimatvereins in Hermannsburg. Der Verein hatte seinen Steinbackofen angeheizt und bot seinen beliebten „Bodderkauken“ an. Neben Butterkuchen gab es duftendes Sauerteig-Brot mit und ohne Zwiebeln sowie deftige Schmalzbrote. Alles wurde frisch vor Ort zubereitet.

19.08.2018