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Südheide Wutausbruch kostet 250 Euro
Celler Land Südheide Wutausbruch kostet 250 Euro
11:12 26.06.2011
Hermannsburg

Aufgrund seiner bestehenden Bemühungen um eine Therapie konnte das Verfahren am Celler Amtsgericht wegen Körperverletzung vorläufig eingestellt werden. Er muss aber 250 Euro an den Kinderschutzbund entrichten.

Eine Eifersuchtsszene sei eskaliert und habe zu dem Wutausbruch geführt, gestand der selbstständige Landschaftsgärtner, der beklagte, seit dem Vorfall erhebliche Auftragsrückgänge verzeichnen zu müssen. Seine Lebensgefährtin habe auf einer Geburtstagsparty mit anderen Männern „zu viel körperliche Nähe zugelassen“, erklärte der Vater einer Tochter. In der Wohnung der Bürokauffrau in Hermannsburg sei es dann zu der Auseinandersetzung gekommen, die zu einem Schlag ins Gesicht und zu Tritten geführt hatte. Beide hatten auf der Party Alkohol konsumiert, wobei der Blutalkoholspiegel des gebürtigen Cellers einen Wert von knapp zwei Gramm Promille ergeben hat.

Da bei dem angehenden Behindertenpfleger jedoch auch im nüchternen Zustand sehr schnell Wut aufkomme und er nach eigenen Angaben schon mehrere Male zugeschlagen hat, habe er sich bereits freiwillig in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen. Er wurde aber bereits nach vier Tagen wieder entlassen. Inzwischen hat er eine weiterführende ambulante Gewaltpräventionstherapie begonnen. Das Paar wolle sich vorläufig räumlich trennen, schilderte die 41-jährige Geschädigte. Die zweifache Mutter wolle aber an der Beziehung festhalten.

Von Anke Prause