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Wietze Beste Laune mit Swing, Latin und Blues zum Frühstück
Celler Land Wietze Beste Laune mit Swing, Latin und Blues zum Frühstück
18:00 22.08.2018
Die Celler Bigband unterhielt die Gäste beim Jazz-Frühschoppen auf dem Kothenhof in Wieckenberg. Quelle: Doris Hennies
Celle

WIECKENBERG. Eine Überdachung brauchte es in diesem Jahr nur zur Beschattung – der traditionelle Jazz-Frühschoppen der „Handvoll Wieckenberger“ auf dem Kothenhof hätte nicht perfekter laufen können. Einen großen Beitrag dazu leistete – wie seit schon fast zehn Jahren – die fetzige Musik der Bigband Celle. „Jazz und Kulinarik – und ein gemütliche Beisammensein, das geht ausgezeichnet zusammen“ findet der Verein unter Vorsitz von Wilhelm Ludwig. Der Erfolg gibt ihm Recht. Auch heuer strömten zahlreiche Ortsansässige, aber auch Gäste aus der Region und Urlauber aus weiter Ferne in den Hof vor die Scheunenbühne.

Der Fokus lag klar auf zwei Stunden Programm und dem mitreißenden Sound der Bigband. Dabei ging es deutlich legerer zu: Die Musiker eröffneten – in luftig-sommerlichen „Zivil“ – mit Count Basies „Moten Swing“. Weder Bandleader Nigel Moore und seine Musiker, noch die charmante Frontfrau Melanie Germain ließen sich von dem Kommen und Gehen stören. Die Zuhörer wechselten zwischen Oldtimeblues und Latin-groove immer wieder mal die Plätze um mit Bekannten und Neuankömmlingen ein paar Worte zu wechseln. „So ist das hier – ganz locker. Man trifft sich um Freude an und mit der Musik zu haben. Es ist ein bisschen wie „jamen“ und macht uns jedes Jahr wieder großen Spaß“, so die Sängerin.

Über dem Platz zogen Duftwolken von Leckereien vom Grill, Kaffee und Kuchen und sorgten für kontinuierlichen Appetit. Appetit auf mehr machten auch der gelungene Mix von südamerikanischen Rhythmen (wie „The Girl From Ipanema”), klassisch-flottem Swing (wie „Almost like being in Love“) oder dem Schmelz von Blues (wie „Blues for Alice“ von Charlie Parker), stets in guten, satten Bigband-Arrangements. Eine Pause teilte die beiden musikalischen Blöcke und sicherte die Versorgung mit Flüssigkeit und Nahrung – auch die der Bandmitglieder. Anschließen ging es schwungvoll weiter mit „Sing, Sing, Sing“ von Benny Goodman, „No more Blues“ und „L.O.V.E.“ von Bert Kempfert. Mit „April in Paris“ setzte die Celler Bigband offiziell
das Schlusslicht. Aber es war klar, ohne mehrere Zugaben ließ das begeisterte Publikum die Musiker nicht gehen.

Von Doris Hennies

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