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Wietze Himmelsthür will Wohnungen mieten
Celler Land Wietze Himmelsthür will Wohnungen mieten
12:33 15.12.2011
Von Simon Ziegler
Heimbeirat und Mitarbeitende der Diakonie Himmelsth¸r, Karl-Heinz Dummeyer, Bernhard Brand, Bettina Meyer, Jens Freesemann, Dorle Toppel und Veronika Munko freuten sich ¸ber die Spende, die Ulrich Frank, Dr. Heiko Mˆller, Dr. Johannes Karlisch und Manfred Weber im Namen der RWE-DEA AG ¸berreichten (von links). Foto: Neite Quelle: Ralf Neite
Wietze

Auch in Wietze gibt es neue Pläne für ein zusätzliches Wohnangebot mitten im Ortszentrum. "Wir wollen Wohnungen anmieten und sind im Gespräch mit einem Investor", sagte Björn Mänken, Regionalgeschäftsführer der Diakonie Himmelsthür. Der Wietzer Standort an der Schachtstraße soll aber gehalten werden, dort wird die Zahl der Einzelzimmer erhöht. "35 bis 40 Plätze bleiben auf jeden Fall im Atriumgebäude", sagte Mänken. Derzeit leben 79 geistig behinderte Menschen im Diakonie-Gebäude an der Schachtstraße.

Ziel der Geschäftsführung ist es, in der Gemeinde Wietze zu bleiben. Sollte nicht genügend Wohnraum gefunden werden, sei auch der Umzug in andere Gemeinden denkbar, sagte Mänken.

Kurz vor Weihnachten freut sich die Diakonie unterdessen über eine Finanzspritze der RWE-Dea AG in Wietze. Mit einer 6000-Euro-Spende beschenkte der Konzern seine Nachbarn an der Schachtstraße. Mit dem Geld sollen die Außenanlagen der Tagesförderung, des Arbeitsbereichs für Menschen mit geistigen Behinderungen, neu gestaltet werden.

Der Adventsbesuch der Leitungsetage des Unternehmens ist längst eine gute Tradition. Früher hat die Dea ihren Mitarbeitenden und Pensionsären zu Weihnachten immer ein Kerzenset spendiert, doch 2002 beschlossen Unternehmensleitung und Betriebsrat, auf die Kerzen zu verzichten und lieber gemeinnützige Zwecke zu unterstützen. In Wietze wird seither stets die Diakonie Himmelsthür bedacht – ihre Bewohner leben gleich gegenüber vom Bohrbetrieb in Häusern, die früher einmal der Dea gehörten.

Fachbereichsleiterin Dorle Toppel begrüßte Laborleiter Heiko Möller, Bohrbetriebsleiter Ulrich Frank, Finanzvorstand Johannes Karlisch und den Betriebsratsvorsitzenden Manfred Weber und dankte ihnen im Namen aller Bewohner und Mitarbeiter. Von der letztjährigen Spende habe man einen Holzpavillon anschaffen können, der jetzt beim lebendigen Adventskalender eingeweiht worden sei.