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Wietze Klußmann will wieder antreten
Celler Land Wietze Klußmann will wieder antreten
16:33 02.11.2018
Von Simon Ziegler
Quelle: Karin Dröse
Wietze

Winsen hat soeben einen Bürgermeister gewählt, Bergen und Hambühren werden im kommenden Jahr über einen neuen Verwaltungschef abstimmen und auch in Wietze steht eine Bürgermeisterwahl an. Die Bürger der Gemeinde sind 2019 dazu aufgerufen, bis zum Jahr 2026 einen Bürgermeister zu wählen.

Während es in Hambühren und Bergen in Sachen Wahlen schon ordentlich zur Sache ging, ist die Sache in Wietze bislang völlig ruhig. Dort steht bisher noch nicht mal der Wahltermin fest. Bürgermeister Wolfgang Klußmann sagte auf CZ-Nachfrage, dass sich der Termin der Europawahl am 26. Mai – wie in Hambühren – aufdränge. "Ich werde dem Rat diesen Tag vorschlagen und gehe davon aus, dass in der kommenden Ratssitzung der Wahltermin festgelegt wird", so Klußmann.

Zugleich kündigte er an, erneut antreten zu wollen. "Ich habe mich tatsächlich schon vor einiger Zeit dazu entschieden, mich noch einmal um das Bürgermeisteramt zu bewerben", sagte Klußmann. "Meines Erachtens kann ich auf eine recht erfolgreiche Amtszeit zurückblicken und ich würde die nun initiierte Entwicklung der Gemeinde gerne weiter begleiten. Zudem bereitet mir das Amt immer noch große Freude, ich bin weiterhin hoch motiviert und empfinde auch die Zusammenarbeit mit allen Fraktionen im Rat als sehr angenehm", so der 52-Jährige.

Klußmann ist seit 2005 Bürgermeister der Gemeinde. Damals hatte die Hornbostelerin Eva Ehry das Nachsehen. Im Jahr 2011 – von vielen als Abstimmung über den Schlachthof gewertet – schlug er seine Konkurrenten Tobias Oehler und Norbert Juretzko haushoch.

Wen die anderen Parteien aufstellen, ist noch nicht bekannt. Denkbar erscheint, dass die SPD mit ihrem Vorsitzenden Ingolf Klaassen ins Rennen geht, der sich beim Bürgerbegehren zum Rathaus einen Namen gemacht hatte. Klaassen wollte sich gegenüber der CZ nicht in die Karten schauen lassen. Bis zum 13. Januar können sich Kandidaten beim SPD-Vorstand bewerben, sagte Klaassen. Ende Januar, Anfang Februar entscheide dann die Mitgliederversammlung. Ein anderer, möglicher Kandidat könnte Stefan Hauke sein, stellvertretender SPD-Chef in Wietze und Mitglied des Celler Kreistages. Klar ist aber: Wen immer die Wietzer Sozialdemokraten aufstellen, er dürfte es gegen den Amtsinhaber schwer haben.

Denn CDU-Konflikte wie in Hambühren und Bergen gibt es bei den Wietzer Christdemokraten nicht mal im Ansatz. Zur Erinnerung: Aus Ärger über ihre Nichtnominierung verließ in Hambühren Partei- und Fraktionschefin Barbara Kolkmeier die Partei und gründete die Cats-Fraktion. In Bergen hat Claudia Dettmar-Müller in dieser Woche ihren Parteiaustritt erklärt. Sie will als freie Kandidatin antreten. Bemerkenswert ist, dass es ausgerechnet in den CDU-Heimatverbänden der beiden Promis Henning Otte und Thomas Adasch solche Konflikte gibt.

Ganz anders ist es in Wietze. Dort gehen die Uhren inzwischen anders. Die Schlachthof-Debatte ist längst vorbei. Im Gemeinderat sitzen lediglich drei Fraktionen – CDU, SPD und Grüne. Zum Vergleich: In Hambühren sind im Rat dazu noch FDP, AfD, UFO und neuerdings Cats unterwegs. "Trotz aller unterschiedlichen Positionen gehen wir im Rat ausgesprochen sachlich miteinander um", sagt Klußmann über das Wietzer Gremium. Er dürfte nichts dagegen haben, wenn das so bleibt.

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