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Wietze „Never change a winning team“
Celler Land Wietze „Never change a winning team“
16:14 12.12.2018
Der Männer- und Frauenchor Wietze unter Leitung von Axel LaDeur begeisterte mit seinem Programm „Swingin‘ Christmas“ das Publikum. Quelle: unbekannt
Wietze

Die Stimmung war großartig, das Kirchenschiff übervoll besetzt mit erwartungsvollen, mitmachfreudigen Menschen, das Programm umfangreich und an der Darbietung gab es rein gar nichts zu mäkeln – was könnte man sich als Fazit eines Weihnachtskonzerts besseres wünschen. In der St.-Michael-Kirche haben der Männer- und Frauenchor Wietze samt Bandunterstützung und Lichterschau am Wochenende eine rundum gelungene Show dargeboten. Und das nicht zum ersten Mal. Wie schon der musikalische Leiter der „Swingin‘ Christmas“, Axel LaDeur so treffend erklärte: „Never change a winning team“.

„Here Comes Santa Claus“

Gleich mit dem ersten Titel „Here Comes Santa Claus“ ging es mit dem Schwung im Swing gut los. Von der ersten Minute an schien das Publikum eingenommen und bester Laune. Das Gotteshaus wurde zum Schauplatz einer Veranstaltung, die mit einem gekonnten Mix von modernen und klassischen Advents- und Weihnachtsliedern für alle Geschmäcker etwas bot und jedem ein fröhliches Lächeln ins Gesicht zauberte. Sicher trugen auch die Entertainer-Qualitäten von Axel LaDeur dazu bei, der sich hier nicht nur als Chorleiter sondern auch als geschickter Arrangeur, Sänger und Moderator präsentierte.

Laserspotlights als Schneegestöber

Lichttechniker Jochen Meyer sorgte während des fast zweistündigen Konzerts für eine stets passende Illuminierung – bis zu flirrenden Laserspotlights als Schneegestöber. Die Musiker Ralph König (Gitarre), Markus Ottenberg (E-Gitarre), Teo Merchisan (Bass), Lothar Lizek (Schlagzeug), nicht zu vergessen Axel LaDeur (u.a. E-Piano) brachten als Begleitband den richtigen Rhythmus und feinfühlig den entsprechenden Sound auf die Bühne, ohne dem Chor die Hauptrolle streitig zu machen.

Refrains leise begleitet

Eine aktive Rolle bekamen dafür – nach einer rappigen Version von „Rudolph the Red-nosed Reindeer“ und einem glockenklingenden „Carol Of The Bells“ – die Zuhörer zugeteilt: Mitsingen war angesagt, bei „Macht hoch die Tür“, „Kommet, Ihr Hirten“ und schließlich – schon durch und durch eingeroovt – dem Medley von „Winter Wunderland und White Christmas“. Die Aufforderung hätten viele im Publikum gar nicht gebraucht – wurde doch längst in den Bank- und Stuhlreihen vor sich hin gesummt, gebrummt, die Refrains leise begleitet und animiert mitgewippt.

Nachlegen zum Schluss

Die vielfältigen musikalischen Arrangements waren durch die Bank anerkennenswert. Da „kommt ein Schiff geladen“ aus dem 14. Jahrhundert leicht Jazz-beleckt daher geschwommen, „… rieselt der Schnee“ kristallklar mehrstimmig gegen den Himmel, wiegt „Mary´s Boy Child“ im Reggae-Schwung und schließt mit „Amen“ in einer beeindruckenden Gospelversion. Der Chor überzeugt, egal ob traditionell oder poppig funky mit Vielstimmigkeit, Stimmgewalt, sogar einer Prise Bebox und A-cappella-Variationen. Kein Wunder also, dass man zum Schluss „nachlegen“ musste.

Von Doris Hennies

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