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Wietze Kreisel am Wietzer Schlachthof-Gelände fast fertig
Celler Land Wietze Kreisel am Wietzer Schlachthof-Gelände fast fertig
16:30 03.05.2011
Von Simon Ziegler
Kreisel Wietze kurz vor fertig Stellung Quelle: Peter Müller
Wietze

Insgesamt hat das Bauvorhaben auf der B214 nach Angaben der Wietzer Kämmerei rund 700000 Euro gekostet. Das Niedersächsische Förderinstitut NBank leistet einen Zuschuss von 455000 Euro, die Firma Rothkötter zahlt als Investor des Schlachthofes 180000 Euro. Gemeinde Wietze und Landkreis Celle kommen für 65000 Euro auf, erläuterte Wietzes Kämmerin Tamara Möller. Mit dem Bau des Kreisels, der wegen des benachbarten Schlachthofes errichtet wurde, war Anfang November des vergangenen Jahres begonnen worden.

Der Kreisel ist in seiner Bauart einzigartig im Landkreis Celle: Schwerlasttransporter können ihn nämlich in der Mitte durchfahren, was es bislang in der Region noch nicht gibt. „Wo Schwerlastverkehr ist, werden Kreisel heute so gebaut“, erläuterte Klußmann das Vorgehen. Wenn ein Schwerlasttransport angemeldet ist, wird der „Kreisel mit Mitteldurchfahrt“ für den Verkehr polizeilich gesperrt. Die Spezialtransporter wechseln zunächst die Fahrbahnseite, um die Inselmitte zu durchqueren, so dass sie auf der „richtigen Seite“ wieder herauskommen. Auf diese Weise sollen große Gespanne erheblich einfacher das Hindernis passieren.

Laut Landkreis-Sprecher Ulf Keller könnten beispielsweise Spezialtransporter, die Bauteile für Windkraftanlagen geladen haben, oder überlange Rohr-Transporter, die zum Bohrgelände der DEA fahren, von der Mitteldurchfahrt Gebrauch machen. Alle übrigen Lkw, also auch die Schlachthof-Zulieferer, werden den üblichen Weg des Kreisels nutzen. Lkw, die das Rothkötter-Gelände ansteuern, werden aus Richtung Jeversen rechts in die Straße „Trannberg“ abbiegen. Das Bild entstand, als der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeleitet wurde.