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Wietze Minions erobern Herzen der Wietzer Kinder
Celler Land Wietze Minions erobern Herzen der Wietzer Kinder
18:38 27.06.2016
Das „Minion-Fieber“ hat dieKinder im Jugendtreff Wietze beider Ferienpass-Aktion erfasst. Quelle: Michael Schäfer
Wietze

Die Betreuerin Hannelore Albers öffnet die Tür zum Reich der kleinen Helfer und ermöglicht den Blick in eine lustige Welt.

Im offenen Aufenthaltsraum sitzen vier Kinder, Albers und die 14-jährige Lara, die bei Albers früher einen Nähkurs besucht hatte, um einen großen Tisch. Gemeinsam spielen sie ein Kartenspiel, das allen sehr viel Spaß macht. Zwei Mütter warten schon geduldig in der Ecke darauf, dass ihre Kinder fertig werden, sie unterhalten sich aber sichtlich entspannt. Doch am meisten fallen die gelb-blauen Figuren auf dem Tisch auf. Minions in allen Größen und Formen, gebastelt aus Blumentöpfen, Holzstäben und anderen Materialien – aus allem, was die Kinder so in die Finger bekommen konnten.

Die meisten aus der Gruppe sind schon fertig, ein paar auch schon gegangen, um sich bei den hohen Temperaturen im Schwimmbad abzukühlen. Nur die acht Jahre alte Henrike sitzt noch fleißig an ihrem bereits vierten Minion, den sie bastelt. Sie und die ebenfalls acht Jahre alte Mina, die auch schon vier Minions vorweisen kann, hat der Ehrgeiz gepackt.

Die Ferienpassaktion ist voll ausgebucht, zehn weitere Kinder waren sogar noch auf der Warteliste. "Das Thema Minions hat halt richtig gezogen", erklärt Albers stolz. Jeder kenne und möge die Minions, die seien einfach gerade Mode. Mia (8) bestätigt diese Aussage lautstark und lachend: "Ich liebe Minions!" Die anderen Kinder können da einfach nur zustimmen. Auch für den achtjährigen Max sind die liebenswürdigen Animationsfiguren das Größte. So macht Basteln erst recht Spaß.

Die Minions-Aktion beschäftigte die Kinder von vormittags bis nachmittags, was auch die Eltern freute. "Wir legen Wert darauf, einen gewissen Zeitraum abzudecken", erklärt Albers. So müssen sich die Eltern keine Gedanken machen, dass ihre Kleinen während der Arbeitszeit unbeaufsichtigt durch die Lande ziehen. Die Kinder hatten auch kein Problem damit, sich mehr als sechs Stunden den Minions zu widmen. Mit einem kleinen Snack, bestehend aus Gurken und den eigenen Lunchpaketen, und den vielen Spielen sei beim Basteln keine Langeweile aufgekommen, berichten die Kinder. Gute Laune haben die kleinen Animationsfiguren auf jeden Fall verbreitet.

Von Rabe Tabea