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Wietze SVO sponsert Mast im Erdölmuseum
Celler Land Wietze SVO sponsert Mast im Erdölmuseum
17:07 11.04.2018
Von Simon Ziegler
Erhalt eines alten Ölförderturms: Museumsleiter Stephan Lütgert, Dachdeckermeister Walter Hesse, Björn Forkmann von der CUN und SVO-Sponsoringbeauftragte Anna Dümeland (von links) vor dem neuen Mast im Wietzer Erdölmuseum. Quelle: Oliver Knoblich
Wietze

Während die eisernen Bestandteile der Förderanlagen noch im Original erhalten sind, mussten die hölzernen Masten in der Vergangenheit schon einmal ausgetauscht werden. Einer dieser 13 Meter langen Masten war partiell morsch und stellte ein Sicherheitsrisiko für Museumsbesucher dar. „Wir freuen uns sehr, dass wir das Erdölmuseum in Wietze unterstützen können, denn die Ausstellung leistet einen bedeutenden Beitrag zur geschichtlichen Kultur unserer Heimat. Somit werden auch kommende Generationen hautnah erleben, wie vor rund 350 Jahren Öl in der Heide gefördert wurde“, sagte Anna Dümeland von der SVO. Das Erdölmuseum befindet sich auf einem Teilstück des um 1900 erschlossenen Wietzer Ölfelds. Aus der Frühzeit der Erdölförderung bis 1930 sind noch vier Bohrlöcher mit ihren originalen Fördereinrichtungen erhalten geblieben. Zur technischen Ausstattung gehört jeweils ein hölzernes Fördergerüst in Form eines sogenannten Vierbocks, das ursprünglich zum Ziehen von Pumpen beziehungsweise dem Ein- und Ausbau des Pumpgestänges diente. Über den Bohrlöchern wiederum befinden sich die originalen Tiefpumpenantriebe, die über einen externen Kehrradantrieb über Feldgestänge angetrieben werden und noch heute funktionstüchtig sind. „Ohne die Unterstützung von regionsverbundenen Unternehmen lässt sich ein solches Museum auf Dauer nicht in einem guten Zustand erhalten. Deshalb bin der SVO sehr dankbar“, betonte Museumschef Stephan Lütgert.

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