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Wietze Schnelles Netz wird wahrscheinlicher
Celler Land Wietze Schnelles Netz wird wahrscheinlicher
15:25 22.11.2018
Von Simon Ziegler
Quelle: Patrick Pleul
Wietze

Gute Nachrichten für die Wietzer Bürger: In der Gemeinde sieht es danach aus, dass im kommenden Jahr Glasfaserfaserkabel verlegt werden. Die Deutsche Glasfaser GmbH hatte angekündigt, die Infrastruktur für schnelles Internet einzurichten, wenn 40 Prozent aller anschließbaren Haushalte sich für einen Glasfaseranschluss entschieden haben.

Quote in Wietze und Wieckenberg: 38 Prozent

Dabei wurden mehrere Gebiete innerhalb der Gemeinde gebildet. Besonders gut sieht es in Wietze und Wieckenberg aus, wo die Quote bei 38 Prozent steht. "Ich bin fest davon überzeigt, dass wir in Wietze die 40 Prozent knacken", sagt Bürgermeister Wolfgang Klußmann. In Hornbostel haben sich bisher 37 Prozent der Haushalte für Glasfaser entschieden. Auch für diesen Ortsteil werden die Breitband-Chancen inzwischen als nicht schlecht eingeschätzt, da die Hauptleitung aus Norden kommt – also ohnehin durch den Ort verläuft. Mehr Sorgen macht derzeit Jeversen. Die Quote steht bei 36 Prozent. "Auch Jeversen ist auf einem guten Weg. Prozentual fehlt aber noch am meisten", so Klußmann. Um unentschlossene Bürger zu überzeugen, soll am Freitag, 7. Dezember, in der Gaststätte Unter den Linden eine weitere Infoveranstaltung stattfinden (19 Uhr).

Sollten alle Hürden genommen werden, kann der Ausbau im kommenden Jahr beginnen. Für die Arbeiten werden ein Jahr veranschlagt, so dass Ende 2019 oder Anfang 2020 die Wietzer das Highspeed-Netz nutzen könnten. Es wäre das schnellste Netz im gesamten Kreis Celle.

Zwei Unternehmen in Hermannsburg

Auch in Hermannsburg wird derzeit an schnellem Internet gearbeitet. Dort ist man aber noch nicht so weit. Derzeit versuchen die SVO und die Deutsche Glasfaser jeweils so viele Kunden zu gewinnen, dass sich der Ausbau lohnt. "Beide wollen 40 Prozent der Haushalte erreichen", sagt Südheide-Bürgermeister Axel Flader. Hier könnte es kompliziert werden, da es nicht unwahrscheinlich ist, dass beide Unternehmen unter der 40-Prozent-Marke bleiben. Die Gemeinde gibt sich neutral. "Wir sagen den Leuten: Jetzt haben wir die Chance auf Glasfaser, das ist ein Glücksfall. Entscheidet Euch für einen Anbieter, aber seid dabei", erklärt Flader.

Der Landkreis mit seinem Partner Vodafone baut derzeit ein Glasfasernetz in den bisher unterversorgten Gebieten im Kreis aus. Das Netz soll bis Ende 2020 fertig sein.

Jetzt könnte es schnell gehen: Der Lkw-Bremsenspezialist Wabco hat für die Erweiterung der Teststrecke eine weitere Hürde genommen.

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