Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Wietze Schweinemast in Jeversen: BI Wietze schaltet sich ein
Celler Land Wietze Schweinemast in Jeversen: BI Wietze schaltet sich ein
17:51 28.05.2015
Von Simon Ziegler
Jeversen

Die Vorsitzende der Bürgerinitiative, Uschi Helmers, schreibt, dass die Stellungnahme der Gemeinde Wietze zur Erschließung des Bauvorhabens nicht nachvollziehbar sei. Verwiesen wird auf ein Gutachten, wonach eine Sanierung des Bruchwegs aufgrund des zu erwartenden LKW-Verkehrs notwendig wird, die eine Verbreiterung sowie einen stärkeren Unterbau erfordere. „Das bedeutet, dass die Erschließung im derzeitigen Zustand als nicht gesichert gilt“, sagt Helmers.

Sie kritisiert, dass es sich für die Gemeinde dann nicht mehr um einen zuschussfähigen Wirtschaftsweg handele, sondern um einen Ausbau, der von der Gemeinde oder den Anliegern finanziert werden müsse. „Hier hat die Gemeinde den Antragsteller zu Lasten der Gemeinde, beziehungsweise der übrigen Anlieger begünstigt“, argumentiert Helmers. Landrat Wiswe wird aufgefordert, diesen Beschluss zu korrigieren, so dass dem Antragsteller die Kosten für den Ausbau auferlegt werden.

Außerdem sei wegen der Nähe der Schweinemastanlage zum Wald eine Umweltverträglichkeits-Prüfung erforderlich. "Wir gehen davon aus, dassdie Umweltverbände einbezogen werden", so die BI-Vorsitzende. Helmers verweist weiterhin darauf, dass der Antragsteller bereits auf seiner Hofanlage in der Ortsmitte einen Maststall ohne Filteranlage mit 700 Schweinen betreibe, "der immer wieder zu Beschwerden der Ortsbewohner Jeversens führt".

Die Gemeindeverwaltung von Bürgermeister Wolfgang Klußmann war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Straße für das Bauvorhaben ausreichend sei und dass das Einvernehmen hergestellt werden müsse, wie es hieß. Die Straße sei aber zu sanieren.