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Wietze Wietze: Hoffen auf Investoren
Celler Land Wietze Wietze: Hoffen auf Investoren
17:26 10.02.2012
Von Simon Ziegler
Wietze

Das bedeutet: Die Gemeinde wird weiter an der Entwicklung eines erhofften Ortskerns arbeiten - und darauf hoffen, dass sich Unternehmen auf dem Areal hinter dem Schulzentrum ansiedeln.

Während sich die CDU geschlossen hinter die Pläne stellte, erneuerte die SPD ihre Kritik. "Das ist ein Projekt mit sehr geringer Realisierungschance. Wir haben wirklich andere Probleme", sagte Tobias Oehler (SPD). Zudem gibt es nach wie vor keine konkreten Entwürfe oder Kostenangaben. Ein Hamburger Architekturbüro hatte vor kurzem eine Machbarkeitsstudie vorgestellt. Dort war die Rede von 3,4 Millionen Euro Gesamtkosten.

Dagegen erinnerte Hermann Alps-Lammers an die Chancen eines Ortskerns. Damit verbunden seien für Wietze viele Möglichkeiten. "Ich appelliere, das Ganze auf die Piste zu geben", so der CDU-Politiker. Bürgermeister Wolfgang Klußmann, ebenfalls CDU-Mitglied und ein Verfechter der Ortsmitte, erläuterte abermals seine Vorstellung von der "Neuen Mitte". Ziel sei ein Mix aus barrierefreiem Wohnen, der Nachnutzung der Schule, Fachärzten sowie ein Dorfgemeinschaftshaus mit integriertem Rathaus. "Nichts zu tun wäre fatal. Wir haben die Möglichkeit, Fördergelder nach Wietze zu holen", sagte der Bürgermeister. Aus CDU-Sicht soll ein attraktives Ortszentrum dazu beitragen, dass die Kommune im Wettbewerb um die Ansiedlung von Einzelhandel - vor allem mit Winsen - besser mithalten kann.

Über eine Neue Mitte, früher Westlich der Schule genannt, wird in Wietze inzwischen seit annähernd zwei Jahrzehnten beraten. Die Skepsis, die jetzt im Gemeinderat von den Sozialdemokraten vorgebracht wurde, liegt auch darin begründet, dass aus den Plänen bislang nie etwas geworden ist.