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Wietze Wietze hofft auf Sanierung der B214
Celler Land Wietze Wietze hofft auf Sanierung der B214
15:48 30.12.2013
Von Simon Ziegler
Der erste Teil der B214 in Wietze wurde 2007 und 2008 saniert. Die Arbeiten am zweiten Abschnitt waren immer wieder verschoben worden. Quelle: Benjamin Westhoff
Wietze

Die Gemeinde Wietze hofft auf eine baldige Sanierung der Bundesstraße. Für den Abschnitt zwischen Schulstraße und dem Ortsausgang Richtung Celle stimme die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden die Entwurfsplanung mit dem Landkreis Celle ab, sagte Wietzes Bürgermeister Wolfgang Klußmann in der jüngsten Ratssitzung. Das Planfeststellungsverfahren soll in Kürze beantragt werden. Für das Verfahren „rechnen wir mit einem Jahr“, sagte der Bürgermeister der CZ. „Dann könnte 2015 gebaut werden.“

Das gilt allerdings nur für den Fall, dass der Bund dann auch das benötigte Geld zur Verfügung stellt. Dem Vernehmen nach soll es nach jetzigem Stand „keine konkurrierenden Vorhaben“ geben. Klußmann: „Es ist nicht abwegig, dass die Straße gemacht wird.“ Die Gemeinde wird sich um ihren Anteil kümmern, also Gehwege, Straßenbeleuchtung und Parkplätze erneuern. Allein dafür sieht eine grobe Schätzung Kosten von etwa 740.000 Euro vor.

Rückblick: der Bund hatte in den Jahren 2007 und 2008 den ersten Bauabschnitt der Sanierung der B214 von der Shell-Tankstelle bis zur Schulstraße finanziert. Die Fahrbahn wurde erneuert, der Regenwasserkanal instand gesetzt und Radwege gebaut. Danach war eigentlich der zweite Abschnitt bis zum Ortsausgang Richtung Celle an der Reihe. Doch wegen anderer Prioritäten und Geldmangel war das Vorhaben auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Einen konkreten Termin für die Umsetzung gab es nie.

Besonders ärgerlich ist für die Gemeinde, dass sie nichts machen kann. Weil es sich um eine Bundesstraße handelt, ist der Bund auch für die Finanzierung zuständig. Die Gemeinde ist lediglich für Parkplätze, Gehwege und Beleuchtung verantwortlich.

Nach Angaben der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die im Auftrag des Bundes die Sanierung durchführt, hat der erste Bauabschnitt der B214-Sanierung etwa zwei Millionen Euro gekostet. Für den zweiten Abschnitt wird mit einem Betrag von rund drei Millionen Euro gerechnet, hieß es bisher. In der Kostenschätzung enthalten ist auch der Bau eines Kreisels am östlichen Ortsausgang. Denn bislang fahren viele Autofahrer mit enormer Geschwindigkeit auf der breiten Straße Richtung Ortszentrum.