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Wietze Wietze rechnet mit Rothkötter-Steuern
Celler Land Wietze Wietze rechnet mit Rothkötter-Steuern
15:33 20.12.2013
Von Simon Ziegler
Quelle: Susanne Harbott
Wietze

Der Gemeinderat hat den Haushalt 2014 beschlossen. CDU, WuW und der parteilose Jürgen Vondracek stimmten für das Zahlenwerk. Von SPD und Grünen gab es fünf Enthaltungen und drei Gegenstimmen. Zudem entschied das Gremium, die Sätze der Grundsteuern A und B sowie der Gewerbesteuer um zehn auf 390 Punkte zu erhöhen.

„Diese Steuereinnahmen, die erwartete Rückzahlung der Kreisumlage sowie die zu erwartenden höheren Schlüsselzuweisungen tragen wesentlich dazu bei, dass wir heute über einen Haushaltsentwurf beschließen können, dessen Ergebnis sich deutlich besser darstellt als in den vergangenen Jahren“, sagte Klußmann. Das Minus von rund 578.000 Euro sei aber kein Grund zum Jubeln. In der Vergangenheit gab es in Wietze indes ganz andere Defizite.

Während sich Cord Hoppenstedt (CDU) über einen „Lichtblick“ freute, begründete SPD-Fraktionschef Helmut Kersting sein Nein mit der Sanierung des Schwarzen Wegs, wo die teuerste Variante ausgewählt worden sei. Außerdem sei er nicht damit einverstanden, dass Eltern für das Mittagessen der Kinder in den Kindergärten 60 statt 50 Euro zahlen müssen. Letzteres Argument stieß auf Unverständnis. „Fast albern“, nannte Klußmann die Diskussion um 10 Euro im Rat. Der Haushalt hat ein Volumen von annähernd 10 Millionen Euro.

Die größten Investitionen der Gemeinde sind nach Auskunft von Kämmerin Tamara Möller ein Beitrag von 312.000 Euro für die Sanierung des Hallen- und Freibads. 630.000 Euro sind für die Sanierung des Schwarzen Wegs vorgesehen. Für ein Feuerwehrfahrzeug der Feuerwehr Hornbostel sind 128.500 Euro eingeplant.