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Wietze Wietze treibt Glasfaser-Pläne voran
Celler Land Wietze Wietze treibt Glasfaser-Pläne voran
17:34 28.08.2018
In Wietze wird am schnellen Internet gearbeitet. Quelle: Julian Stratenschulte
Wietze

In der Gemeinde Wietze soll in schnelles Internet investiert werden. Bürgermeister Wolfgang Klußmann teilte mit, dass ein kommerzieller Anbieter gefunden wurde, der Glasfaserkabel verlegen will. Dabei handelt es sich um die Deutsche Glasfaser GmbH, „ein privatwirtschaftlicher Investor und Spezialist für die Planung, den Bau und den passiven Netzbetrieb von Glasfasernetzen“, so Klußmann.

Die Internet-Sache hat aber einen Haken. Die Deutsche Glasfaser GmbH wird nur investieren, wenn sich mindestens 40 Prozent aller anschließbaren Haushalte für einen Glasfaseranschluss entscheiden. Zu dem Thema finden in Kürze mehrere Infoveranstaltungen statt.

Die Internetanbindung in Wietze wird bisher fast ausschließlich über das herkömmliche Kupfernetz realisiert. Die Leitungsstrecken aus Kupfer von den Verteilerkästen zu den Häusern sind aber oftmals zu lang und reduzieren daher die Übertragungsgeschwindigkeit. Viele Wietzer ärgern sich über langsame Internetverbindungen. Glasfaser gilt als modernste Technologie. Bei einem Glasfasernetz wird komplett auf Kupferleitungen von den Verteilerkästen zu den Häusern verzichtet. Mit dem sogenannten Ausbaustandard FTTH (englisch: Fiber To The Home) wird das Glasfaserkabel direkt bis ins eigene Haus oder die eigene Wohnung gelegt. Geschwindigkeitseinbußen aufgrund einer langen Leitung können damit komplett ausgeschlossen werden.

Hintergrund: Der Landkreis Celle steckt derzeit mit seinem Partner Vodafone viel Geld in den Ausbau der digitalen Infrastruktur und baut ein Glasfasernetz. Der Landkreis darf aber nur in unterversorgten Gebieten tätig werden – also nur dort Glasfaser verlegen, wo kommerzielle Versorger nicht durchschnittlich mindestens 30 Mbit pro Sekunde anbieten. Der größte Teil von Wietze bleibt beim Landkreis-Ausbau außen vor. Also muss die Gemeinde selbst tätig werden.

Von Simon Ziegler

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