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Wietze Wietze will Frühbetreuung für Grundschüler anbieten
Celler Land Wietze Wietze will Frühbetreuung für Grundschüler anbieten
18:05 23.05.2018
Von Christian Link
Mit niedrigschwelligen Spielangebote sollen künftig Grundschulkindern in Wietze in den Tag starten. Quelle: dpa
Wietze

Aufgrund der „positiven Zusammenarbeit“ mit der Caritas habe die Gemeindeverwaltung bereits mit der pädagogische Leitung und Geschäftsführung des Sozialverbands verhandelt. Dort gebe es großes Interesse und erste Ideen, wie die Frühbetreuung aussehen könnte. „Das Programm ab 7 Uhr soll niederschwellig durch Spiel- und Frühstücksmöglichkeit gestaltet werden, um den Start in den Schulmorgen nicht zu überfrachten“, so die Verwaltung.

Das neue Angebot soll im sogenannten Wohlfühlraum der Grundschule unterkommen. „Mögliche Nutzer sind die aktuellen Kinder im dritten Kindergartenjahr und die jetzigen Schulklassen 1 bis 3“, heißt es. Die Caritas habe zudem vorgeschlagen, dass sie zukünftig auch freitags ein Nachmittagsbetreuung anbietet. Die Verwaltung spricht sich auch für diese Erweiterung aus: „In vergleichbaren Grundschulen wird dieses Angebot vollumfänglich genutzt.“ Die jährlichen Kosten für Frühhort und Freitagsnachmittagsbetreuung liegen voraussichtlich bei 19.700 Euro.

Entscheidung fällt am Dienstag:Die öffentliche Sitzung des Gemeinderats Wietze beginnt um 19 Uhr in der Aula der Grundschule, Schulstraße 2. Auf der Tagesordnung steht unter anderem auch die erneute Kostensteigerung bei der Schwimmbadsanierung sowie ein Grünen-Antrag zum Ausbau der neuen Schulmensa.

Inmitten verwitterter Schienen, Maschinerien und aufragender Bohrtürme, den leisen Geruch von Erdöl in der Nase, eröffnet sich eine sehr präsente, authentische Kulisse für ein Stück aufregender Geschichte. „Öl-Fieber – Zwischen Celle und Wietze beginnt Amerika“, die neue Outdoorproduktion des Celler Schlosstheaters – von Andreas Döring entwickelt und von Regisseur Gerhard Weber inszeniert –, feierte am Samstag auf dem Gelände des Deutschen Erdölmuseums in Wietze Premiere.

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Für Axel Ladeur schließt sich ein Kreis. „Ich habe als Kind die letzten Jahre des Ölbooms noch miterlebt“, sagt der Leiter des Wietzer Männer- und Frauenchors. Geboren und aufgewachsen ist er in dem Heidedorf, jetzt lebt der Kirchenmusiker in Hannover. Einmal in der Woche kehrt er für Proben nach Wietze zurück – normalerweise. Doch im Moment ist der Chor Teil des Theaterstückes „Ölfieber“, das das Ensemble des Schlosstheaters im Erdölmuseum Wietze inszeniert.

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