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Wietze Wietzer Politik billigt Schwimmbad-Mittel
Celler Land Wietze Wietzer Politik billigt Schwimmbad-Mittel
17:31 31.05.2018
Von Simon Ziegler
Wietzer Schwimmbad-Sanierung wird teurer: Das Wietze Freibad, Bademeister Uwe Ronge beobachtet das Geschehen Quelle: David Borghoff
Wietze

Bei der Sanierung des Hallen- und Freibads war ein erneuter Mehrbedarf in Höhe von 141.000 Euro aufgelaufen. Da beim Budget für die Straßensanierungen im Schwarzen Weg und der Hunäusstraße noch 106.000 Euro übrig waren, fließen diese jetzt in das Schwimmbad. Die restlichen 35.000 Euro werden über den Nachtragshaushalt aufgefangen.

Die Geschichte der Freibad-Sanierung liest sich nicht gerade wie eine Erfolgsgeschichte. Derzeit geht man im Wietzer Rathaus davon aus, dass die gesamte Sanierung 2,53 Millionen Euro kostet. Anfangs waren die Kosten auf rund eine Million Euro geschätzt worden. Als der Gemeinderat im Mai 2015 das Sanierungskonzept beschloss, rechneten die Planer bereits mit Ausgaben in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren wurde die Sanierung dann nach und nach immer teurer. Das hat verschiedene Gründe: Das Projekt wurde immer größer, außerdem war die Verwaltung mit den Planern nicht zufrieden. Es gab auch technische Schwierigkeiten mit der Heiztechnik.

Bei den gut 2,5 Millionen Euro soll es jetzt aber bleiben. „Ich gehe nicht davon aus, dass noch etwas dazu kommt“, sagte Bauamtsleiter Kintzer. Die Arbeiten sind unterdessen nach wie vor im Gange. Noch immer finden Restarbeiten statt, etwa an der Heizungstechnik, dem Brandschutz sowie der Elektrotechnik. Allerdings war auch schon im Oktober 2017 davon die Rede, dass es nur noch um Restarbeiten geht. Laut Kintzer sollen die Arbeiten bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Immerhin sollen die Badegäste von den Arbeiten nichts mitbekommen. Das Bad dürfte sich derzeit – wie alle Freibäder – über die heißen Temperaturen und viele Gäste freuen.

Der Ratsvorsitzende Michael Lebermann sagte, dass die Politik in Sachen Schwimmbad-Sanierung nicht zufrieden sein könne. „Unterm Strich vertritt der Gemeinderat aber die Auffassung: Ja, wir wollen das Bad erhalten“, sagte er.

Das Vorhaben beschäftigt Politik und Verwaltung in Wietze schon seit Jahren. Das in die Jahre gekommene Bad musste generalüberholt werden. Heizung und Dach wurden erneuert, Arbeiten an der Fassade, die Erneuerung der Fenster und die Modernisierung der Umkleidekabinen standen auf der Agenda.

Wenn ein Künstler, der sonst durchaus auch an größeren Orten auftritt, in ein kleines Dorf wie Wieckenberg kommt, dann muss das schon einen besonderen Hintergrund haben. Seit einiger Zeit gibt es bundesweit die Organisation „Weltklassik am Klavier“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, „junge, aufstrebende Sterne am Kunsthimmel auf dem Weg zu Stars zu unterstützen und zu begleiten.

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