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Wietze Wissenschaftsminister Thümler lobt "Leuchtturm" in Wietze
Celler Land Wietze Wissenschaftsminister Thümler lobt "Leuchtturm" in Wietze
18:58 15.05.2018
Von Christian Link
Björn Thümler (Mitte) lässt sich von Museumschef Stephan Lütgert (vorne) über das Gelände führen. Quelle: Oliver Knoblich
Wietze

Stephan Lütgert hat große Pläne für das Deutsche Erdölmuseum Wietze: Der Archäologe und Geologe träumt von einer kompletten Neugestaltung der fast 40 Jahre alten Anlage. Doch seine ehrgeizigen Pläne sind teuer: Die Kosten für eine Runderneuerung schätzt er auf rund eine Million Euro. Da passt es ganz gut, dass am Montag der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, zu einem Antrittsbesuch im Museum vorbeischaute, um über Förder- und Unterstütungsmöglichkeiten zu sprechen.

Thümler zeigte sich von der Einrichtung beeindruckt. „Das Deutsche Erdölmuseum Wietze ist ein kultureller Leuchtturm im Celler Land und durch sein Alleinstellungsmerkmal auch in ganz Deutschland“, lobte der Minister die gute Arbeit vor Ort, die gleichermaßen von Haupt- und Ehrenamt geleistet wird. Konkrete Zusagen machte er allerdings nicht.

Begleitet wurde Thümler bei seiner Museumstour von zwei CDU-Parteifreunden: von Wietzes Bürgermeister Wolfgang Klußmann und dem Landtagsabgeordneten Thomas Adasch, der im Wahlkreis Celle-Hambühren-Wietze kandidiert. Für letzteren stellte der Besuch ein kleines Jubiläum dar: Schon vor zehn Jahren warb Adasch für die Förderung des Erdölmuseums – damals noch bei CDU-Wissenschaftsminister Lutz Stratmann.

Ohne eine weitere Finanzspritze geht es nicht: Bei der Sanierung des Hallen- und Freibads in Wietze ist ein Mehrbedarf in Höhe von 141.000 Euro aufgelaufen. Dabei hatte der Gemeinderat erst im Juli 2017 zusätzliche Mittel für das mittlerweile seit zwei Jahren laufende Bauprojekt genehmigt.

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Es dürfte das letzte Kapitel in der nahezu unendlichen Geschichte um den Wietzer Bürgersaal gewesen sein: Am Donnerstagabend hat der Gemeinderat in seiner Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus Hornbostel endgültig Ja zum Bürgersaal im neuen Rathaus gesagt. In namentlicher Abstimmung votierten 13 Ratsmitglieder für die große Lösung, sechs stimmten dagegen. Nach dem gültigen Ratsbeschluss vom Februar 2017 und dem gescheiterten Bürgerentscheid hat das Gremium somit unwiderruflich klargemacht, in welche Richtung die Rathaus-Reise nun gehen soll.

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Zu einer gemeinsamen Themen-Radtour am 1. Mai lädt die Gemeinde Wietze ein. „Klein Texas – von schwarzem Gold und wilden Pferden“ heißt die Radstrecke rund um Wietze, die am Dienstag eingeweiht wird. „Teilnehmer erwartet auf der 28 Kilometer langen Strecke die spannende Geschichte der Erdölgewinnung und viel Natur“, sagte Philip Daniel von der Wietzer Gemeinde-Verwaltung. Interessierte Radler sind eingeladen, an der Tour teilzunehmen.

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