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Winsen Auf Chorkreuzfahrt von Venedig nach Padua
Celler Land Winsen Auf Chorkreuzfahrt von Venedig nach Padua
14:02 06.06.2018
Der Chor „pro arte musica“ gab in Winsen ein vergnüglich-mitreißendes Konzert. Quelle: Doris Hennies
Winsen (Aller)

Dass man hier klassische Musik – von der Renaissance über den Barock bis hin zur Romantik – zu bieten hat, dieser aber auch die spielerische, leichte Note einer musikalischen Mittelmeerkreuzfahrt verleihen möchte, war bereits an der buntgemischten fröhlich-legeren Kleidung der rund 40 Sängerinnen und Sänger zu sehen. Ganz als wollte man sagen „Wir machen hier aus Spaß Musik – und hoffen, man teilt diesen Spaß mit uns“. Dieses Ziel ist tatsächlich in mehr als einer Hinsicht exzellent geglückt.

Keck ging es los mit einem Tanzliedchen von Banchieri mit „…bestiale alla mente“ – einem Kanon von Tierlauten mittenrein. Zwei Stücke von John Dowland – über einen bestrickender Händler und ein Liebeslied – folgten im Reigen. Zwischenrein hatte der Chor immer einmal eine Pause, dann rückten Wido Thölke mit Giordanis „Caro mio bene“ und Mari Heisterberg und Jörg Hinz mit ihren Flöten ins Rampenlicht – stets virtuos begleitet von Bernward Lohr am Cembalo (und später auch am Flügel).

Leichtkehlig wechselten zwischen Solisten (hervorragend auch das Trio Heike Freiling, Annegret Feike und Jörg Hinz mit Mozart) und Chor zwischen Melancholie und Drama und frechen Liedchen und temperamentvollen Stücken. Das umfangreiche Programm, das wenig Schonung für die Akteure versprach, bot tatsächlich einen bunten Strauß an musikalischen Themen und hielt so manchen überraschenden „Landgang“ bereit.

Vom Schwanengesang bis zum Floh und der Grille, dem Ausflug in die Mythologie bis auf den Kölner Markt … das Publikum im vollbesetzten „grooden Hus“ in Winsen ließen sich mehr als willig mit auf die so kurzweilige Reise nehmen und zeigten sich am Ende restlos begeistert. Das Konzert wurde – mit ähnlich begeisterndem Anklang – am folgenden Tag auch im Celler Beckmannsaal wiederholt.

Von Doris Hennies

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