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Winsen Auf dem Südwinsen-Festival gibt es einfach gute Musik
Celler Land Winsen Auf dem Südwinsen-Festival gibt es einfach gute Musik
18:08 23.07.2017
Südwinsen

SÜDWINSEN. In der Ferne sind bunte Zeltdächer zu erkennen. Autos bahnen sich ihren Weg übers Feld. Die Bühne ist noch nicht zu erkennen, doch die Musik hört man schon von Weitem: Das Südwinsen-Festival hat gestern begonnen.

Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen bauten die Besucher zu Beginn ihre Zelte auf oder kamen gleich mit einem Wohnmobil. Während es sich so mancher erst einmal gemütlich machte, zog es etwa 50 Besucher direkt vor die Bühne zum Auftritt der Celler Band „Kleiner Satellit“. Mit einer Mischung aus alternativen Pop-Rock-Klängen sorgten die Lokalmatadore für einen stimmungsvollen Festival-Auftakt. Und mit der Zeit kamen auch immer mehr Besucher, die sich vor der Bühne und auf den breit angelegten Bierbänken verteilten. Darunter waren über Familien, Senioren, Kinder und Jugendliche alle Altersklassen vertreten.

Ein Anblick, ganz zur Freude von Nils Dujat, Pressesprecher und Mitorganisator des Südwinsen-Festivals. „Für den Anfang ist es schon gut gefüllt. „Und das, obwohl die Organisatoren noch kurz vor Beginn mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. „Wegen dem Regen hatten wir ein paar Probleme beim Aufbau der Bühnen, aber wir haben alles noch rechtzeitig hingekriegt.“ So konnte das Festival ohne Verzögerung seine Tore für die Besucher öffnen.

Zum ersten Mal mit dabei war Rita Leise. Die 62-Jährige war gekommen, „um meinen Neffen zu sehen.“ Den Frontmann von „Kleiner Satellit“, Hendrik Leise. „Ich finde das richtig gut hier, alles ist toll organisiert und ich werde auf jeden Fall wiederkommen. Auch wenn Hendrik dann vielleicht nicht spielt, schließlich kann man sich hier noch viele andere tolle Bands ansehen“, sagte die Tante.

Die Bands überzeugten auch die Cousins Daniel Precht (51) und Sönke Jörns (48). „Hier gibt es einfach gute Musik“, sagten die beiden erfahrenen Festivalgänger. So reist Precht bereits seit zwölf Jahren aus seiner Heimatstadt Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein wegen der Musik nach Südwinsen. „Ich habe mich immer gefragt, wie kriegen die nur diese tollen Gruppen“, so Precht. Mit seiner Begeisterung steckte er nun auch seinen Cousin an. „Ich wollte eigentlich zu einem anderen Festival fahren. Aber dann hat Daniel gesagt, es ist Südwinsen-Festival. Dann habe ich mir das Line-up hier angesehen und es war klar, dass ich hierher komme“, sagte Jörns. Neben der Musik sei es die lockere Atmosphäre, die den Charme des Festivals an der Aller ausmache, so die beiden.

Von dem ist auch Carolin Ehlke (30) begeistert. Die Hildesheimerin ist mit 14 Freunden zu der Super-Sause angereist. Worauf sie sich schon freute, ist ihre Schicht am Getränketresen. „Wir helfen jedes Jahr ehrenamtlich mit, weil wir eine der Organisatorinnen kennen“, sagte Ehlke. Das mache immer viel Spaß und „man lernt viele nette Leute kennen.“ Ansonsten genieße sie das Fest und die Zeit, die sie mit ihren Freunden verbringen kann.