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Winsen „Boomtown“ soll weiter wachsen
Celler Land Winsen „Boomtown“ soll weiter wachsen
18:13 12.09.2018
Von Andreas Babel
Auch im Winser Kernort - hier die Poststraße - war am Freitag und Samstag Heimat shoppen angesagt. Quelle: Birgit Stephani
Winsen

Die erste Häuserreihe auf beiden Seiten der Winser Poststraße soll „Urbanes Gebiet“ werden. Das hat die Arbeitsgruppe Ortskern während ihrer jüngsten Sitzung so am Dienstagabend empfohlen. Winsens Bürgermeister Dirk Oelmann erläutert: „Wir wollen so verhindern, dass im Zentrum weitere Spielhallen oder Ähnliches einziehen. Das soll jetzt in solch einem Gebiet einheitlich geregelt werden.“ Weil einige Zeit ins Land gehen kann, bis ein entsprechender Bebauungsplan in Kraft tritt, sollte der Gemeinderat eine Veränderungssperre erlassen, empfiehlt die Arbeitsgruppe. Damit würden weitere Spielhallen in diesem Bereich für die Dauer von zwei Jahren ebenfalls ausgeschlossen.

Gewerbegebiet: Die nächste gute Nachricht für die „Boomtown“ Winsen gibt es über den westlichsten Zipfel des Kernortes zu vermelden: Wenn alle Verhandlungen mit den Grundbesitzern weiterhin so erfolgreich verlaufen wie die bisherigen, dann könnte schon im Frühjahr des kommenden Jahres mit der Erweiterung des Gewerbegebiets „Taube Bünte“ begonnen werden, sagte Oelmann. Dieser Bereich liegt im Überschwemmungsgebiet der Aller. Das deshalb notwendige Hochwasser-Verfahren werde dieser Tage abgeschlossen, ergänzte der Verwaltungschef.

Sportpark: Einstimmig empfahlen die Politiker, die Straße, die zu der geplanten Drei-Feld-Sporthalle führen soll, „Im Allertal“ zu nennen – in Anlehnung an die benachbarte „Schule im Allertal“. Oelmann geht zudem davon aus, dass in dem noch zu vergebenden Namen des Sportparks das Wort „Allertal“ auftauchen wird. „Wir haben ja die andere große Sporthalle nach dem langjährigen Vorsitzenden des MTV Fichte Winsen, Wilfried Hemme, benannt. Das war auch in Ordnung. Etwas Vergleichbares kommt aber für die neue Sporthalle wohl nicht infrage“, so der Bürgermeister.

Westlich der Sandstraße sollte es ermöglicht werden, auf einem zurückliegenden Grundstück eine andere Bebauung zu ermöglichen. Auch dem steht die Arbeitsgruppe nicht im Wege.

Nächster Termin: Mit den Empfehlungen der Arbeitsgruppe beschäftigt sich auch der Bauausschuss der Gemeinde während seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 13. September, die um 18 Uhr in der Mensa der Grundschule, Am Amtshof 6, beginnt. Dabei geht es zudem auch um Bauvorhaben, die außerhalb des Kernorts angesiedelt sind.

Rathaus und Baugebiete: Dabei geht es unter anderem um die Sanierung des Rathaus-Erdgeschosses. Diese wird um 150.000 Euro teurer als geplant und soll nun 410.000 Euro kosten. Um das geplante Neubaugebiet „An der Trift“ in Südwinsen angehen zu können, ist ein Umlegungsverfahren notwendig, da nicht alle Grundeigentümer bereit sind, ihre Flächen zu veräußern. Weiter geht es um B-Pläne in Meißendorf und in Südwinsen, „Am Bahnhof“.

Vor 50 Jahren wurde der Segelclub Hüttensee Meißendorf gegründet und noch heute bilden seine Mitglieder eine harmonische, aktive Gemeinschaft. Das feierten sie am vergangenen Samstag groß.

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