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Winsen Capris, Heckflossen, Donnervögel & Co.
Celler Land Winsen Capris, Heckflossen, Donnervögel & Co.
19:14 30.09.2018
Quelle: Kirsten Glatzer
Winsen

Während im vergangenen Jahr am Oldtimertag Regenwetter herrschte und es am Samstag sogar noch einen Wasserrohrbruch im Brauckmanns Kerkstieg gegeben hatte, blieb der Sonntag von solch Unbilden verschont. Und so strömten zum Glück statt Wasser- nur Besuchermengen herbei und erfreuten sich unter dem strahlend blauen Himmel an den historischen Gefährten, die von ihren stolzen Besitzern in der malerischen Kulisse des Museumshofs präsentiert wurden.

Manch einer hatte eine etwas längere Anreise hinter sich, wie zum Beispiel Heinz-Georg Baur, der mit seinem Mercedes 190 C, einer „Kleinen Heckflosse“, aus der Nähe von Bremervörde kam. Sein Wagen wurde 1965 gebaut. „In dem Jahr haben meine Frau und ich auch geheiratet“, erzählte Baur. Zu seinem Fuhrpark gehören neben dem Mercedes noch zwei historische Motorräder und ein Golf I. „Ich würde ja gern noch ein Fahrzeug restaurieren, aber es fehlt mir leider an Platz“, bedauerte der Oldtimer-Fan.

Die Free Capri Driver, ein Zusammenschluss von Capri­fahrern aus ganz Nieder­sachsen, waren dieses Mal nur in „kleiner Besetzung“, mit vier Fahrzeugen und acht Personen, erschienen.

Martin Rosenmeier und Sandra Ulmer waren aus Hannover mit ihrem Ford Thunderbird angereist. Der wurde im Jahre 1960 gebaut und passt perfekt zum 50er-Jahre-Outfit der beiden leidenschaftlichen Rock-’n’-Roll-Tänzer. „Wir sind nicht verkleidet, wir leben so“, erklärte Martin Rosenmeier. „Auch bei uns zu Hause sieht’s aus wie in den Fifties.“

Eine ganz kurze Anreise, sozusagen nur vom Westen in den Osten Winsens, hatte Hartmut Brysch mit seinem Rover 3.5 Litre. Er fährt zwar als Alltagsfahrzeug einen Nissan, aber sein Herz gehört den Rovern. „Von den Nachkriegsmodellen hab ich bis auf den P3 alle gehabt“, berichtete Hartmut Brysch. An sogenannten offenen, also nicht markenbezogenen Treffen nimmt er sehr gern teil. „Die Typentreffen sind mir zu langweilig. Immer die gleichen Autos und dazu diese Diskussionen, ob die Schraube nun original ist oder nicht.“ Sein Rover ist im Übrigen ein wahrhaft königliches Modell. Der letzte gebaute Rover 3.5 Litre wurde von Queen Elizabeth gefahren und kann jetzt in einem Museum bewundert werden.

Es gab also eine Menge zu entdecken und erfahren beim Oldtimertag. Im Zusammenspiel mit dem musikalischen und kulinarischen Beiprogramm hatten die Organisatoren, der Heimatverein mit der Tourismus-Information Winsen, der Motor-Sport-Club Celle und AutoTeile Thimm, wieder ein tolles Treffen „auf die Reifen gestellt“.

Von Kirsten Glatzer

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