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Winsen Cowboys und Indianer friedlich vereint
Celler Land Winsen Cowboys und Indianer friedlich vereint
06:44 30.09.2013
Für Indianer ist das eine leichte Übung, mit dem Pfeil das Ziel zu treffen.  Quelle: Joachim Gries
Südwinsen

SÜDWINSEN. Gleich am ersten Wochenende ihres 50 Stunden umfassenden Lehrgangs war ihnen die Aufgabe gestellt worden, die sie von der Themenfindung über die Vorbereitungen einschließlich Öffentlichkeitsarbeit mit Plakaten und Aufbau am Samstagvormittag eigenständig umsetzen mussten. "Wir hatten erst an Piraten oder Ritter gedacht, uns dann aber für Cowboys und Indianer entschieden", sagte Sina Zimmermann. Zusammen mit Farina Neufeld, beide beide 16 Jahre alt und aus Bergen, betreute sie das Hufeisenwerfen und das Indianerwerfen, ein abgewandeltes Wikingerschach mit federgeschmückten Spielfiguren.

Anna Westhues und Clara Bonse aus Münster absolvieren zurzeit im Nabu-Gut Sunder ihren Bundesfreiwilligendienst und satteln die Jugendleiter-Ausbildung in Winsen noch obendrauf. Ältester Teilnehmer mit 62 Jahren ist Berthold Felgentreu aus Wietzenbruch. Er hat viel mit Jugendlichen im Angelsportverein zu tun und hat den Jüngeren viel Lebenserfahrung voraus. "Die lernen doch was von mir", sagte er am Sonnabend.

Das Fest lief unter den kritischen Augen der beiden Jugendpfleger Nina Rafter und Wolfgang Jennert ab, gestern wurde es ausgewertet. Ein Wochenende noch, dann sind die neuen Jugendleiter fertig.

Von Joachim Gries