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Winsen Deutsch-Pop, niederländischer Jazz, bayrisches Kabarett und mehr
Celler Land Winsen Deutsch-Pop, niederländischer Jazz, bayrisches Kabarett und mehr
13:02 15.01.2014
Winsen (Aller)

Wie seit Jahren etabliert, wird weiterhin an jedem dritten Freitag im Monat im kleinen, stimmungsvollen Café neben der Kirche Kultur der unterschiedlichsten Art geboten. Und im Hintergrund gibt es immer wieder neue, interessante Bilder zu sehen, denn das Café ist gleichzeitig auch Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst, die Matthias Riemann, der ortsansässige Pastor und Motor des nebenan, höchstpersönlich auswählt.

Im Moment läuft noch die Ausstellung „painted trees“ von Deborah Schütze aus Südafrika. Am 4. April ist die nächste Ausstellungseröffnung geplant. Dann wird der Winser Jens Hemme Bilder zeigen. Im Rahmen des für den 18. Juli geplanten Sommerfestes ist dann eine Ausstellung geplant, die als Teil eines weltweiten Kunstprojektes des Stuttgarter Künstlers Andreas Zejfert zu verstehen ist. Es geht dabei um camera-obscura-Aufnahmen, die teilweise direkt im Zusammenhang mit diesem Projekt entstehen werden, teilweise aber auch retrospektiv das Schaffen Zejferts zeigen.

Die üblichen Freitagsveranstaltungen beginnen am morgigen Freitag um 20 Uhr mit einem Pop-Abend, der den Untertitel „Lyrischer und intimer Deutsch-Pop mit Gesang und Klavier“ trägt. Jenny Thiele war mit ihrem aktuellen Programm schon in einigen Nachbarländern unterwegs. Nun kommt sie nach Winsen. Weiter geht es am 21. Februar mit dem Lennart-Smidt-Trio, allesamt Musiker aus der niederländischen Jazz-Szene, die für ihre Kreativität bekannt ist. Der aus Hannover stammende Lennart Smidt ist in der Region als ambitionierter Jazzer schon länger ein Begriff.

Ein ganz anderes Genre wird dann einen Monat später zu erleben sein, wenn Sven Kemmler seinen Solo-Abend „Die 36 Kammern der Nutzlosigkeit“ zum Besten geben wird. Das wird ein höchst unterhaltsamer Abend zwischen Poetry Slam und Kabarett werden, der Format haben dürfte.

Nach einer Pause im April geht es am 16. Mai weiter mit einem der ungewöhnlichsten Duos im Bereich des Kabaretts, „Hasemanns Töchter“. Zwei Akkordeons und zwei Stimmen, die einmal als die „aufstrebendsten Knallerbsen Bayerns“, dann als „bayrische Weltwunder“ und ein weiteres Mal als „Damen mit dem bayrischen Soul“ bezeichnet werden, haben im vergangenen Jahr den wichtigsten Nachwuchskabarettpreis bekommen, das Scharfrichterbeil. Und sie sind auch schon beim bayrischen Kultlabel Trikont unter Vertrag.

Weniger schrill, aber sicher auch erlebenswert, dürfte die „Hommage an Reinhard Mey“ sein, die der Saarländer Ivo Puegner zusammen mit Marion Butz am 20. Juni bieten wird.

Karten zu jeweils 10 Euro gibt es in Celle in der Töpferei Dannhus sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen in Winsen.

Von Reinald Hanke