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Winsen Ein besonderer Tag für Erna Geppert
Celler Land Winsen Ein besonderer Tag für Erna Geppert
08:01 18.09.2018
Erna Geppert in ihrem Garten in Winsen. Am Dienstag wird sie 100 Jahre alt. Quelle: Kirsten Glatzer
Winsen

Am Dienstag wird gefeiert! Und wenn’s ein dreistelliger runder Geburtstag ist, hat man ja wohl auch allen Grund dazu. Am 18. September 1918 kam Erna Geppert als erstes von fünf Kindern in Winsen zur Welt, und sie wird diesen besonderen Tag auch hier in ihrem Heimatort mit den Kindern, Enkeln, Urenkeln und dem Ur-Urenkelkind verbringen.

Sohn Hein­rich hat es übernommen, ein bisschen aus dem Leben seiner Mutter zu berichten. Nach der Schulzeit habe sie zunächst bei einem Bauern in Stillhöfen gearbeitet, anschließend in Suderburg, erzählt er. Später war sie dann in Hannover in der Landesblindenanstalt als Pflegekraft tätig. 1940 heiratete seine Mutter, doch ihr Ehemann kam nicht mal ein Jahr später im Krieg ums Leben. 1948 heiratete die Jubilarin erneut. Als ihr zweiter Mann, der im Kaliberg­bau arbeitete, nach einem Arbeitsunfall Frührentner wurde, waren die beiden oft auf Reisen im europäischen Ausland. Und nach seinem Tod im Jahr 1979 machte Erna Geppert gern in Begleitung von Freundinnen Urlaub auf der Nordseeinsel Baltrum. „Da hab ich sie dann immer zur Fähre gebracht und auch wieder abgeholt“, berichtet Sohn Heinrich.

1943 trat Erna Geppert dem Deutschen Roten Kreuz bei, ist seit mittlerweile 75 Jahren Mitglied. Bis zum Alter von fast 80 Jahren arbeitete sie dort aktiv mit, unter anderem im Behelfskrankenhaus, das 1947 am Galgenberg in Winsen aus einer ehemaligen Wehrmachtsbaracke entstanden war, sowie im Lager Friedland. Vielen Winsern ist sie noch aus der Zeit, als sie in der Kranken- und Altenpflege tätig war, in Erinnerung.

Vor knapp zehn Jahren zog Sohn Heinrich mit Ehefrau Bärbel von Wienhausen nach Winsen zu seiner Mutter in das Haus an der Kantstraße, um sie im Alltag zu unterstützen. Ihren einstigen Leidenschaften, der Gartenarbeit und in der kalten Jahreszeit dem Stricken und Sticken, kann das Geburtstagskind aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachgehen. Es fehlt einfach die Kraft und auch mit dem Sehen und Hören wird es immer schwieriger. Aber nach wie vor liebt Erna Geppert ihren Garten, verbringt, wenn es die Witterung zulässt, gern Zeit im Freien. Und auch die tägliche Lektüre der Celleschen Zeitung gehört zu ihrem Tagesprogramm.

Von Kirsten Glatzer

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