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Winsen Silvester-Unfall: Strafverfahren eingeleitet
Celler Land Winsen Silvester-Unfall: Strafverfahren eingeleitet
16:32 04.01.2019
Von Simon Ziegler
Symbolfoto Quelle: Patrick Pleul
Winsen

Der Mann, der sich am Silvesterabend in Winsen mit einem selbstgebauten Böller mehrere Finger einer Hand weggesprengt hat, muss sich einem Strafverfahren stellen. Wie die Celler Polizeisprecherin Birgit Insinger auf CZ-Nachfrage sagte, werde er beschuldigt, eine Sprengstoffexplosion herbeigeführt zu haben. Eine Vernehmung des Mannes habe noch nicht stattgefunden.

Finger konnten nicht angenäht werden

Der 38-Jährige war nach dem Unfall, der sich gegen 19 Uhr ereignete, in die Medizinische Hochschule nach Hannover (MHH) gebracht worden. Nach der Explosion hatte die Feuerwehr in seinem Garten nach Überresten der Hand gesucht. „Es wurden Gewebeteile gefunden, die aber nicht brauchbar waren. Sie konnten nicht wieder angenäht werden“, so Insinger. Wie viele Finger genau der Mann verloren hat, konnte die Polizeisprecherin nicht sagen. Weitere Details zum Gesundheitszustand des Mannes wurden nicht bekannt.

Weitere Ermittlungen der Polizei

Bei dem Unfall war auch ein 54-jähriger Mann im Gesicht verletzt werden. Er konnte nach einer ambulanten Behandlung das Allgemeine Krankenhaus in Celle wieder verlassen. Er wird bei der Polizei bisher als Opfer geführt. Ob er an der Sprengstoffexplosion beteiligt war, müssten die Ermittlungen zeigen, so die Polizeisprecherin.

Bisher hat die Polizei die Täter nicht ermitteln können. Die Gemeinde will eine neue Telefonzelle aufstellen – doch das wird noch dauern.

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