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Winsen Florian Hemme will Werk des Vaters fortführen
Celler Land Winsen Florian Hemme will Werk des Vaters fortführen
17:03 08.11.2010
Von Simon Ziegler
Dirk Oelmann Quelle: nicht zugewiesen
Winsen (Aller)

Nach Gertrud Truffel (Grüne) und Wilhelm Claus Köhler (Sozialpatriotisches Bündnis) hat auch die Winser SPD die Spekulationen um den Bürgermeister-Kandidaten beendet. Erwartungsgemäß wählte eine Mitgliederversammlung am Freitag den Schulexperten Dirk Oelmann mit großer Mehrheit zu ihrem Bewerber. Zudem entfiel eine Stimme auf das SPD-Mitglied Axel Schier, der sich bei der Partei ebenfalls bewarb.

Oelmann kündigte an, im Falle seiner Wahl eine bürgernahe und moderne Verwaltung zu schaffen, den Wirtschaftsstandort Winsen zu stärken und die Wohngemeinde durch Ausbau von Bildung, Betreuung und Ehrenamt weiterzubringen. Oel-mann, der von Beruf Verwaltungsfachangestellter und seit über 20 Jahren unter anderem als Verkaufsleiter in der freien Wirtschaft tätig ist, bedankte sich für das Vertrauen seiner Partei. „In den kommenden Wochen und Monaten werde ich das direkte Gespräch mit Bürgern, Vereinen und Unternehmen suchen. Durch meine ehrenamtliche Arbeit weiß ich, wo vielen der Schuh drückt“, sagte der 43-Jährige, der seit dem Frühjahr auch Vorsitzender der Winser Sozialdemokraten ist.

Wen die CDU für die Hemme-Nachfolge nominiert, ist noch nicht entschieden. Christian Peters, Chef der Winser Christdemokraten, gab gestern offiziell bekannt, dass vier Bewerber ins Rennen gehen. Darunter sind Ratsherr und Landwirt Gero Graf von Hardenberg, die Ratsvorsitzende Wiltrud Schumann und Hergen Korte, die Nummer Zwei der Wathlinger Samtgemeindeverwaltung, dessen Vater Klaus-Heiko als stellvertretender Gemeindedirektor im Winser Rathaus gearbeitet hat.

Zudem bewirbt sich überraschenderweise Florian Hemme, Sohn des verstorbenen Bürgermeisters Wilfried Hemme. Der 25-Jährige studiert evangelische Theologie in Göttingen mit dem Ziel, als Pastor zu arbeiten. Zunächst will er aber Bürgermeister seiner Heimatgemeinde werden. „Der Wunsch ist sehr groß, das fortzuführen, was mein Vater nicht beenden konnte“, sagte Hemme. Er will sich im Falle seiner Wahl um Generationengerechtigkeit und ein gutes Miteinander zwischen Jung und Alt kümmern. Die CDU-Mitglieder wählen ihren Kandidaten am 18. November im Gasthaus „Stadt Bremen“.