Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Winsen Fünfte Winser Orient Night ein Erfolg
Celler Land Winsen Fünfte Winser Orient Night ein Erfolg
17:48 28.11.2010
Fest der Sinne Quelle: Lothar H. Bluhm
Wolthausen

Mit einem tiefen „Salem aleikum“ begrüßten die „Scheichs“ Yussuf Ben Dumtak und Kirim die Gäste und führten sie zu ihren Plätzen. Dabei handelt es sich um ein „ganz normales“ Finale eines „ganz normalen“ Kurses der Volkshochschule Celle/Winsen. Aber die Bauchtanzgruppe der VHS überschritt mit ihrem Fest der Sinne klar die Grenzen des Normalen.

Sie nennen sich Anthea, Andira, Faena, Katyana, Kishhara, Marei, Mettisa, Sabina, Sarida, Shirin, Justine und Dalileh: Die Teilnehmerinnen des VHS-Kurses Orientalischer Tanz. Nach zwei Jahren bot der Kurs sein neues Programm wieder als abendfüllende Dinner-Show mit einem feurigen und bunten Spektrum unterschiedlicher klassischer und moderner orientalischer Tänze.

Zum insgesamt fünften Mal zeigten die Teilnehmerinnen ihr Können im Rahmen einer orientalischen Nacht mit einem Fest der Sinne.

In drei Blöcken tanzten sie zwischen dem Starter (Hummus mit Tahina, Babaganoush und Taboulé), der Vorspeise, einer Linsensuppe „Za’atur“ mit Minze und Koriander und dem Hauptgang (traditionelles Cholent vom Hähnchen mit Mandeln und Harissa, Couscous und Reis) und abschließenden süßen Kostbarkeiten des Orients.

Ob Pharaonentanz, orientalischer Poi, Stocktanz oder Doppelschleiertanz: Die Damen machten stets eine gute Figur. „Allein schon von der Art der Veranstaltung fällt diese deutlich aus dem Rahmen“, wurde das Fest der Sinne kommentiert.

Für den Wolthäuser Koch Gunnar Vorberg war diese orientalische Nacht zwar eine Herausforderung. Die nahmen er und sein Kollege aber gelassen und in Ruhe an: „Wir strengen uns schon an und vieles muss man sich aneignen.“ Im Prinzip sei aber alles ähnlich. Natürlich seien andere Gewürze für ein orientalisches Menü nötig und der Couscous sei auch nicht gerade alltäglich. „Aber irgendwie ist das ja auch interessant: Wann hat man schon die Möglichkeit, so exotisch zu kochen…“ Da sind dann Kichererbsen, Sesam, Auberginen, Kreuzkümmel, Koriandersamen und Chilischoten zusammen mit anderen frischen Gewürzen und Kräutern exotische Normalität…

Zur fünften Winser Orientnight wurden serviert:

● Eine Mezzetafel aus orientalischen Spezialitäten: Hummus mit Tahina - also ein Kichererbsenpürré - Babaganoush (Auberginentatar), Taboulé (Couscous-Salat)

● Köstliche Linsensuppe „Za’atur“ mit Minze und Koriander

● Traditionelles Cholent (ein Sabbatmahl) von Hähnchen mit Mandeln und Harissa - eine scharfe Gewürzpaste -, Couscous (Hartweizengrieß) und Reis

● Süße Kostbarkeiten des Orients auf der Glasschiene.

Von Lothar H. Bluhm