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Winsen Gemeinde Winsen denkt über Kita-Neubau nach
Celler Land Winsen Gemeinde Winsen denkt über Kita-Neubau nach
18:08 01.02.2018
Von Simon Ziegler
Winsen (Aller)

Zwar stehen in Winsen erneut einige große Projekte wie Dreifeldhalle, Jugendzentrum und Sportpark an, doch buchhalterisch spielen diese Vorhaben in diesem Jahr noch keine Rolle. So kommt der Haushalt fast schon bescheiden daher. Die größten Projekte betreffen die Sanierung von Straßen (900.000 Euro), Erneuerungsarbeiten in der Wilfried-Hemme-Halle (330.000 Euro), die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik (200.000 Euro) und die Sanierung im Erdgeschoss des Rathauses (180.000). Dazu sind Planungskosten von 100.000 Euro eingeplant, weil die Grundschule erweitert werden soll und wohl auch ein neuer Kindergarten gebaut werden muss. Die neue Kita wird nötig, weil zum einen in die neuen Baugebiete Familien mit Kindern ziehen und zum anderen die kostenlosen Kita-Plätze zu einer höheren Nachfrage führen werden. Die Pläne sind aber noch ganz am Anfang.

"Der Haushalt dokumentiert, dass Winsen den eingeschlagenen Weg auch 2018 fortsetzen wird", sagte Bürgermeister Dirk Oelmann. Er betonte die "aufwendigen Sanierungsarbeiten" im Rathaus, die geplanten Straßensanierungen und die Investitionen in die Infrastruktur, also Grundschule und neue Kita. Dazu kämen die Kosten für das neue Gewerbegebiet. Ferner sollen in zwei Neubaugebieten Ende des Jahres die ersten Grundstücke verkauft werden. "Der Haushalt belegt einmal mehr, was Winsen ist: Eine wachsende Gemeinde, die sich am Bedarf der Menschen orientiert und seit einigen Jahren konsequent Sanierungsmaßnahmen umsetzt, um das Gemeindevermögen zu erhalten", sagte der Verwaltungschef.

Der Haushalt weist ein überschaubares Defizit von 270.000 aus. Es wäre allerdings deutlich größer, wenn die Grundsteuer B nicht um 40 Prozent erhöht worden wäre. Dadurch werden der Gemeinde 752.000 Euro zusätzlich in die Kasse gespült, sagte Kämmerin Anke Schumann.

Ihr macht das Defizit keine Sorgen, da Winsen noch über eine Rücklage von 1,3 Millionen Euro verfügt. Das vergangene Jahr wurde mit einem Defizit von 560.000 Euro abgeschlossen, geplant war ursprünglich ein Minus von 1,3 Millionen Euro. Kopfzerbrechen bereiten der Kämmerin indes die investiven Schulden, die bis Ende 2018 auf 14,4 Millionen Euro steigen. "Wir müssen aufpassen, dass die investive Verschuldung nicht noch weiter ansteigt", sagte Schumann. Um den Schuldenstand auf Null zu bringen, müsste jeder Winser Bürger 920 Euro bezahlen.

Winsen Winsen (Aller) - Winsen geht neue Wege

"Ich bin überglücklich, wir sind gerettet." Der Südwinser Martin Florian atmete tief durch. Hätten die Straßenausbaubeiträge in der Gemeinde Winsen Bestand, hätte er 50.000 Euro für die Sanierung der beiden Straßen an seinem Eckgrundstück zahlen müssen. Doch die Florians und viele andere Anlieger in Winsen und den Ortsteilen müssen keine Ausbaubeiträge mehr bezahlen. Der Winser Gemeinderat entschied am Dienstagabend, dass die Satzung abgeschafft wird. Straßensanierungen werden künftig aus der Grundsteuer B finanziert.

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Anlieger müssen bei Straßensanierungen in Winsen künftig keine Ausbaubeiträge mehr bezahlen. Der Winser Gemeinderat hat am Dienstagabend entschieden, dass die Straßenbeiträge abgeschafft werden. Der Straßenausbau wird in Zukunft über die Grundsteuer B finanziert.

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